Informationen rund um Uhren in Basel

25. März 2019

Neue Trauring-Kollektionen von Fischer & Sohn

Passend zum mit dem Frühling beginnenden Hochzeitsfieber verzaubert uns Fischer & Sohn mit ihren aktuellen Kollektionen für Trauringe. Dass sich der Premium-Hersteller von Trauringen dabei nicht nur auf seine eigenen Frühlingsgefühle verlässt, zeigt jeder einzelne Ring. Insbesondere die Kollektionen Flora und Design sind ganz nah an den Hochzeitstrends für das Jahr 2019 ausgerichtet. Wer sich im Jahr 2019 das Ja-Wort ganz im Einklang mit diesen Trends geben möchte, der heiratet Botanical. Zurück zur Natur, blumig, grün und rustikal. 2019 wird nicht übertrieben, sondern es gilt: Weniger ist mehr! Schlichte Eleganz verdrängt Prunk und Übertreibung. Dezent setzt sich gegen pompös durch!

Zurückhaltend elegant – botanisch floral – die Design Trauringkollektionen von Fischer

Insbesondere die Trauring-Kollektionen Design und Flora harmonieren perfekt mit den aktuellen Hochzeitstrends. Während man bei der Kollektion Design den Trend zu wieder schmaleren Ringen klar erkennt, trumpft die Kollektion Flora (Blühende Liebe) mit wunderschönen naturnahen Blumen- und Blattverzierungen auf den Eheringen auf. Die Ringe erhalten dadurch nicht nur einen sehr individuellen Charakter, sondern mit den «Blumen, als der schönsten Sprache der Welt» wird zugleich die innige Liebe zueinander besiegelt. Blühendere Trauringnamen als „Rankenzauber“, „Winterblüte“ und „Rosenband“ hätte sich Fischer bei seinen Eheringen der «Blühenden Liebe» nicht ausdenken können. Aber auch mit den Namen für seine Kollektion Design trifft der Ringhersteller mitten ins Herz: «Sternenstaub», «Augenfunkeln» und «Liebenswert». Die Namen wie die Ringe versprühen Liebe und Romantik pur.

Die Trauringe stehen für Material und Verarbeitung auf höchstem Niveau

Wer sich für Fischer Trauringe entscheidet,entscheidet sich nicht nur für ein besonders elegantes Design mit Wiederkennungswert, sondern für Ringe von höchster Qualität. Ausgewählte Materialien, wie Gelbgold, Rotgold, Apricotgold, Weißgold oder Carbon vereinen sich mit strahlender Diamantenpracht in Ringen von hoher Beständigkeit, sowohl im Hinblick auf das Material als auch hinsichtlich der Liebe zwischen Braut und Bräutigam. Die dezent gearbeitete Diamant-Perlierung auf vielen Ringen verleiht zudem einen durchdringenden Glanz.

Neben den beiden Kollektion Flora und Design hat Fischer auch noch weitere bezaubernde Kollektionen für das Jahr 2019 zu bieten. Am besten werfen Sie ebenfalls einen Blick auf die anderen Ringkollektionen, wie Classic, Fischer Carbon, und Leuchtkraft. Ausgewählte Stücke der Kollektionen finden Sie in unserem Fachgeschäft in Basel. Sollten bestimmte Eheringe bei uns nicht vorrätig oder bereits vergriffen sein, bestellen wir diese gerne für Sie nach. So dass auch Sie die für Sie perfekten Trauringe vor dem Altar tauschen können – für eine langanhaltende, blühende Liebe – ein Leben lang.


Über Fischer Trauringe:
1919 als Fischer & Sohn gegründet, wird das Familienunternehmen heute in der vierten und fünften Generation geführt und hat die Tradition der Goldstadt Pforzheim stark mitgeprägt. Denn Tradition hat nur Bestand, wenn sie von dynamischem Innovationsgeist und einer konsequenten Qualitätsphilosophie begleitet wird.
Weitere Infos unter www.fischer-trauringe.de


Unsere Trauringe im Überblick

Autor » www.sternetexter.de


24. März 2019

Zeno Pro Diver II

Das für sein gutes Preis-Leistungsverhältnis bekannte Unternehmen Zeno-Watch Basel steht schon seit langem für Qualität und spitzen Designs. Mit der limitierten Pro Diver 2 Taucheruhr hat der unabhängige Schweizer Uhrenhersteller nun das perfekte Geschenk für echte Männer erschaffen. Neben der extremen Verschleißfestigkeit ist diese Uhr auch noch ein echter Blickfang und mit dem Ø 48 mm passt sie perfekt an jedes kräftige Männerhandgelenk.

Nahe zu
kein Verschleiß

Um diesen Klassiker vor Kratzern und Gebrauchspuren, sowie Stoßen und Schäden zu schützen, hat Zeno einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Dadurch wird sie sehr langlebig und besitzt nach langer Tragzeit immer noch einen neuwertigen Zustand. Sogar Edelstahl trägt sich nach einiger Zeit ab und jeder einzelnen Kratzerwird nach kurzem bemerkbar. Dieses Problem umgeht Zeno geschickt mit der altbewährten PVD-Beschichtung. Durch die unter Vakuum aufgetragene Schicht, sind behandelte Produkte gegen Kratzer und Stoßeinwirkungen geschützt. Ein weiteres hochqualitatives Element ist das Saphirglas. Denn dieses wird als König unter den Uhrengläsern bezeichnet. Sowie die Härte von 2100 Vickers, als auch die extreme Kratzfestigkeit, werden lediglich von einem reinen Diamanten übertroffen. Deshalb ist diese Uhr auch perfekt für Männer, die oftmals weniger pfleglich mit ihrem hab und gut umgehen. Denn diese Uhr steckt Belastungen wie Stöße, Kratzer und den allgemeinen Gebrauch locker weg.

Viele
Einsatzmöglichkeiten

Wie der Name schon sagt ist diese Uhr speziell für Taucher angefertigt worden. Features wie die 500 Meter (50 ATM) wasserdichte sind besonders für Berufstaucher von Vorteil. Aber  die Zeno Pro Diver 2 bringt auch für den normalen Nutzer einige tolle Funktionen mit. Beispielsweise sind die mit Superluminova beschichteten Zeiger im Dunkeln äußerst hilfreich. Sogar bei vollkommener Dunkelheit kann man  die Uhrzeit ablesen. Ein weiterer Vorteil ist die lange Batterielaufzeit von 45 Monaten. So muss man nicht andauernd die Uhr öffnen und die Batterie tauschen.

Pro Diver 2 XL- Ein echtes Unikat

Uhren von Swatch, Tissot oder Daniel
Wellington sieht man, wegen ihrer großen Auflage, gefühlt an jedem zweiten Arm.
Doch bei dieser Uhr wird man nur selten einen anderen Träger finden- denn sie
ist auf eine geringe Stückzahl von 200 Exemplaren limitiert! So wird sie immer
eine Rarität bleiben und eignet sich deshalb auch perfekt als Geschenk. Auch
Männer wollen einzigartig sein und sich von der Menge abheben.

Zeno-Watch
Basel steht für Qualität

Zwei Dinge machen diese Uhr zu meinem
absoluten Geschenke-Tipp. Zum Einen ist das Design einfach Spitzenmäßig. Durch
die PVD-Beschichtung besitzen das Edelstahl Gehäuse und Gliederarmband eine
matte schwarze Farbe. Dazu wurde das Zifferblatt in einem ähnlichen Farbton
angepasst, dennoch heben sich die Ziffern und die Zeiger durch das glatte
Superluminova perfekt ab. Dieser dunkle, aber moderne Schwarzton machen die Uhr
zusammen mit der nicht übermäßigen Größe zu einem echten Hingucker. Der andere
Beweggrund sind die Bauteilauswahl und die Verarbeitung. Selten findet man eine
so gut konzipierte Uhr für so einen geringen Preis. Verbaut hat Zeno ein Schweizer
qualitäts Quartzwerk (Caliber 515) von Ronda und einen Rubinlagerstein. Die
Verwendung von Edelstahl und auch dem Superluminova, das etliche Jahre stark
leuchtet, (aber nicht giftig ist) zeigen, dass Zeno vorausplant. Mit diesem
Meisterwerk wollten sie eine Uhr für die Ewigkeit bauen, die weder unter Druck,
noch Krafteinwendungen klein bei gibt.

Zusammengefasst hat man hier für einen verhältnismäßig geringen Preis von CHF 648.- eine luxuriöse Uhr, die sehr robust ist und trotzdem extrem gut aussieht. Der Ehemann, ein Familienmitglied oder ein guter Freund würden sich mit SIcherheit über dieses Geschenk freuen…

Erhältich im ausgesuchten Fachhandel oder online bei UHREN-SHOP.ch


18. März 2019

Zeit für das Wesentliche finden – Das soll auch auf der Baselworld 2019 umgesetzt werden

Uhren und Schmuck soweit das Auge reicht, das hat die Baselworld in den kommenden Tagen zu bieten. Die Baselworld, die in diesem Jahr, vom 21. bis 26. März, angesagt ist, genießt bereits internationales Flair. Von nah und fern kommen die Uhrenliebhaber, um die Neuerungen auf dem Sektor Uhren zu erkunden und vielleicht sogar die eigene Traumuhr zu finden. Dabei ist es wichtig, Zeit für das Wesentliche finden. Ein Leitspruch, dem sich der Uhrenhersteller ZENO-WATCH BASEL zugewandt hat.

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Gentleman Uhren erobern die Baselworld 2019, sie sind für den Zeitgeist der Männer von heute

Auf eigener Mission finden Sie Ihr ganz persönliches Lieblingsstück. Dabei  stehen die Uhren von ZENO-WATCH BASEL gewiss ganz oben auf der begehrten Hitliste. Ein Favorit wird sein – The Gentleman Evolution. Dieses Uhren Design von ZENO-WATCH BASEL präsentiert sich in konstruktiver Klarheit und dennoch strahlt sie die ästhetische Perfektion aus. Das Ziffernblatt ist in altweiss gehalten und wird mit rosé Applikationen aufgewertet. Das ist kein Zufall, ist doch der Goldton Rosé in der Schmuckindustrie voll angesagt. Dem rötlichen Schimmer des Goldes kann sich keiner mehr entziehen, auch die Uhrenhersteller nicht. So nutzten sie diesen warmen und freundlichen Ton, um damit diverse Uhrwerke zu verschönern. Der polierte Leuchtzeiger der Gentleman Evolution macht gekonnt auf sich aufmerksam. Das Uhrwerk, das als Herzstück dieser Uhr gilt, ist mechanisch mit Automatikaufzug. Das gehärtete Mineralglas verspricht Qualität vom Feinsten und dadurch auch Langlebigkeit. Von der klassischen Uhrmacherkunst zeugen ebenso die Krone und die griffige Form, die dieses Uhrwerk zu bieten hat. In der Regel ist die Gentleman Evolution von ZENO-WATCH BASEL mit einem Kalbslederband ausgestattet, welches über eine Dornschliesse verfügt.

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Eine Uhr – Unendliche Möglichkeiten bei der Mitgestaltung

Natürlich sind den unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten dieser neuen Errungenschaft von ZENO-WATCH BASEL keine Grenzen gesetzt. Die zeitlose Gehäuseform für den modebewussten Mann bleibt, was sie auf Wunsch ändern können ist das Ziffernblatt, dieses gibt es auch in schwarz, blau oder grün. Die Farben der Kalbslederarmbänder variieren. Wer ein Edelstahl Meshband für seine Uhr wünscht, auch diesem Wunsch wird gerne nachgekommen.

Die Baselworld 2019 bekennt Farbe

Trendfarben zeichnen sich bei der Baselworld 2019 ab. So werden immer wieder neue Kollektionen herausgebracht, die von der Seefahrt inspiriert werden und die Uhren präsentieren stolz die Farbe des Meeres. Uhren mit einem blauen Lederband gelten als erfrischend sowie als zeitlos elegant. Darum zeigt sich die Farbpalette von Gentleman Evolution bunt und vielversprechend.

Wird die neue Uhreninspiration von ZENO-WATCH BASEL von der Natur beflügelt, so weist das grüne Ziffernblatt perfekt darauf hin. Dieses grüne Ziffernblatt wird dann zu einem sehr wichtigen Designelement für die Uhr. Denn mit den passenden modischen Farben gelingt es immer wieder Akzente zu setzen, die eine neue Uhrenkollektion mit Charme und Charisma aufwerten. Dafür bedarf es nicht vieler eleganter Details, wie The Gentleman Evolution dies gekonnt aufzeigt.

ZENO-WATCH BASEL – Der Schweizer Uhrenfabrikant seit 1922 – hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine neue Errungenschaft auf dem Uhrenmarkt einem internationalen Thema anzupassen. Wussten Sie, dass das Jahr 2019 –  das internationale Jahr der Mässigung ist? So verfolgen die Gentleman Uhren ihr ganz eigenes Motto, es heißt: Zeit für das Wesentliche. ZENO-WATCH BASEL ist es wichtig, dass sich die Uhrenträger und Uhrenträgerinnen von heute wieder auf wahre Werte besinnen. Wahre Werte können auch mit dem passenden Design gut umgesetzt werden. Ein Design, welches konstruktive Klarheit ausstrahlt, wird nie einem Trend unterworfen sein und damit wird der Stil des Trägers gekonnt zum Ausdruck gebracht.

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Schnell sein, denn es gibt nur 300 Exemplare

Natürlich gibt es noch viele weitere Design von ZENO-WATCH BASEL, die es verdient haben, dass man einen Blick auf sie wirft. Die alternative Traditionsmarke weiss einfach nur zu gut, wie mit dem wertvollen Gut Zeit umgegangen werden muss. Die Gentleman Uhren sind der beste Beweis dafür. Wer an einem solchen Uhrenmodell Gefallen gefunden hat, für den folgt die gute Nachricht, denn die Uhren können sofort zu einem transparenten und guten Preis-Leistungsverhältnis geliefert werden. Dennoch heißt es für Uhrliebhaber nun schnell sein, denn von diesen Uhren besteht nur eine Kleinauflage von lediglich 300 Exemplaren.


7. März 2019

Basel made ist sexy

Portrait Zeno Watch Chef

Zeno setzt auf die Herstellung in der Region Basel – und mechanische Werke.

Eine Uhrenfabrik in Basel? Sicher – und dies schon seit 1967. ­Damals hatte Felix W. Huber die Leitung der einst in La Chaux-de-Fonds beheimateten Marke Zeno übernommen und die Uhrenmontage und den Service nach Basel verlegt. Im Areal der Coop-Lager an der Elsässerstrasse ist Zeno Watch heute auf zwei Stockwerken eingemietet. Dort montieren acht Uhrmacher – ­neben sogenannten Termineuren im Tessin und im Jura – pro Jahr rund 40 000 Uhren. Patrik-Philipp Huber von Zeno Watch: «Die Hälfte der Produktion geht nach Asien. Japan ist ein sehr wichtiger Markt für uns.»

Zeno-Uhren kommen in der Mehrzahl im Fliegeruhren-Design mit dunklem Zifferblatt daher und sind nichts für schmale Handgelenke. «Big, bigger» ist das Motto der mit Mechanik- oder Quarzwerken ausgerüsteten Kollektion. Die grösste Uhr hat einen Durchmesser von 55 Millimetern. Zum Vergleich: Die klassische Rolex Day-Date kommt gerade einmal auf 36 Millimeter. Eine Spezialität von Zeno sind limitierte Auflagen von Zeitmessern mit schon längst nicht mehr hergestellten Werken – aktuell eine Armbanduhr mit einem achtzig Jahre alten Taschenuhrwerk von Buser Frères in Niederdorf BL.

Patrik-Philipp Huber, der auch im familieneigenen Uhrengeschäft in der Basler Innenstadt tätig ist, nimmt wahr, dass die Zeitmesser mit mechanischen Uhrwerken den Zenit «eher überschritten» haben. Nicht zuletzt wegen der Preise: Die gleiche Uhr kostet bei Zeno mit Quarzantrieb 334 Franken, mit mechanischem Werk ­dagegen 939 Franken. Entscheidend sei aber die regionale Herkunft: «Basel made ist sexy.»

Beitrag von Peter W. Frey in der Tageswoche vom 01.03.2012


7. März 2019

Die Schweizer Uhrenindustrie und bedeutende technische Entwicklungsleistungen

Patrik-Philipp Huber, Jahrgang 1970, leitet zusammen mit seinem Vater Felix W. Huber die Uhrenfabrikation Zeno-Watch Basel, ein familiengeführtes Unternehmen, dessen Grundstein Jules Godat 1868 in La Chaux-de-Fonds mit der Produktion von Taschenuhren für Eisenbahner legte. Der Astronom Johann Jakob Huber (geboren 1733 in Basel) ist nur einer von Patrik-Philipp Hubers Vorfahren, der sich mit der Uhrmacherkunst auseinandergesetzt hat. Felix und Patrik-Philipp Huber führen diese Tradition in der 10. und 11. Familien-Generation weiter. Zeno hat sich auf die Fertigung von klassischen mechanischen Armbanduhren, Fliegeruhren sowie grossen und übergrossen Uhren spezialisiert. 1922 wurde ZENO als eigenständige Marke registriert. Auch die Vakuum Taucheruhr „Compressor“ gehört zu den innovativen Leistungen der Uhrenfabrik. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Patrik-Philipp Huber, gelernter Uhrmacher-Rhabilleur und Kaufmann sowie Connaisseur der Schweizer Uhrenindustrie, über die Entwicklung der Uhrenindustrie, über bedeutende technische Entwicklungsleistungen, die Rolle der Protestanten und Hugenotten für die Uhrmacherei, seinen Vorfahren, den Astronomen Johann Jakob Huber und die Quarzuhrkrise in der Schweiz, die der Uhrenindustrie in den Siebzigerjahren fast das Aus beschert hätte. Er beantwortet zudem Fragen zu Uhrenlegenden wie Nicolas Hayek und spricht über die Zukunftsaussichten einer interessanten und lange tot geglaubten Industriebranche.

Dueblin: Herr Huber, bevor wir generell auf die Uhrenindustrie und ihre Entwicklungen zu sprechen kommen, möchte ich Sie auf Ihre Berufsbezeichnung ansprechen. Sie leiten zusammen mit Ihrem Vater nicht nur eine sehr interessante Uhrenmarke – Zeno Watches Basel -, sondern sind Uhrmacher-Rhabilleur. Was ist ein Rhabilleur?

Patrik-Philipp Huber: Ein Uhrmacher-Rhabilleur lernt in der Ausbildung alles kennen, von der kleinsten Damenarmbanduhr bis zur Kirchturmuhr. Er befasst sich sowohl mit der Reparatur als auch mit dem Unterhalt von Uhren aller Art. Er lernt unterschiedlichste, alte und moderne Fertigungsverfahren kennen und ist später entweder in der Konstruktion oder Produktion neuer Uhrwerke tätig, auch in der Qualitätssicherung oder im Nachverkaufsservice und für die Überwachung maschineller Produktion von Uhren.

Dueblin: Sie und Ihre Familie sind nicht einfach nur zufällig in der Uhrenbranche tätig. Ihr Vater ist Uhrenmacher und leitet den Familienbetrieb Zeno seit über 40 Jahren. Die Spuren der Uhrmacherei gehen in Ihrer Familie weit zurück, sehr weit sogar.

Patrik-Philipp Huber: Ja, das ist ganz richtig. Zeno-Watches Basel ist ein Familienbetrieb. Viele meiner Vorfahren haben sich schon mit Uhren auseinandergesetzt. Ich gehöre zur 11. Generation, die im Uhrengeschäft tätig ist. Der erste Vorfahre meiner Familie kam Anfang des 18. Jahrhunderts aus Zürich nach Basel. Er war Schneider und sein Sohn wurde Goldschmied.

Dueblin: Es ist bezeichnend, dass sich die Uhrenindustrie, wie viele anderen Industrien auch, in vorwiegend protestantisch geprägten Gegenden entwickeln konnte. Ein wichtiger Ort in Bezug auf die Uhrengeschichte in der Schweiz ist Genf, das sehr calvinistisch geprägt war und heute noch ist. Wo sehen Sie Parallelen zwischen dem Protestantismus und dem Herstellen von Uhren?

Patrik-Philipp Huber: Das ist eine sehr interessante und schon fast philosophische Frage, die Sie stellen. Tatsächlich hat beides miteinander zu tun, mehr als man gemeinhin denken würde. Der Protestantismus gerade in Genf zur Zeit von Calvin hatte grosse Auswirkungen auf die Gesellschaft und ihre Verhaltensweisen. Der Glaube war auch bei den Protestanten wichtig und es gab eine Vielzahl von Vorschriften, die jeder befolgen musste. Wir erinnern uns an viele weltliche Sachen, die verboten wurden, so das Singen und Tanzen, aber auch das Tragen von Schmuck. Verglichen aber mit den Katholiken waren die Protestanten in Sachen Zeit flexibler und oft aufgeschlossener für Neues. Mussten die Katholiken ihren ganzen Tag nach den Regeln der Kirche richten und oft mehrere Male am Tag die Kirche besuchen, hatten die Protestanten mehr Zeit, sich ihrer Arbeit zu widmen. Viele Menschen aus anderen Ländern fanden gerade in protestantischen Gebieten der heutigen Schweiz Schutz und wurden, vor allem dann, wenn sie über interessantes Wissen verfügten, mit offenen Armen empfangen, so auch in Genf und in Basel. In beide Städte flüchteten – verfolgt von katholischen Machthabern und Regimen – auch die Hugenotten. Sie haben nicht nur die Grundsteine für eine grosse Uhrenindustrie gelegt, sondern sich auch in Sachen Chemie-, Farben- und Textilindustrie verdient gemacht.

Ich habe mir gerade in Bezug auf die Uhrenindustrie, deren Entwicklung in der Schweiz mir sehr interessant erscheint, oft über die Hugenotten und andere Verfolgte Gedanken gemacht. Diese Menschen konnten sich hier in der Schweiz besser entwickeln, als an anderen Orten, wo sie und ihre Familien oft mit dem Tod bedroht waren. Diese Situation war für manch einen sicher auch Anlass, sich vermehrt der Frage zu stellen, wer man eigentlich war und woher man kam. Für mich sind das Fragen, die einen sehr hohen qualitativen Wert aufweisen. Sinn für Qualität und Präzision war es denn auch, die es für das Erschaffen von Uhren bedurfte und sich im Resultat, dem Erschaffen sehr hochwertiger Uhren und der Umsetzung spannender Ideen, niederschlug.

Patrik Philipp Huber: typische Uhr von ZENO Watch Basel

Typische Uhr von ZENO Watch Basel:

Dueblin: Wir wissen, dass es schon im Altertum Uhren gab. Damals wurden Zeitmessinstrumente mit Sand oder mit Wasser betrieben. Wann erscheinen bei uns die ersten Uhren, so wie wir sie heute kennen?

Patrik-Philipp Huber: Gerade zwischen der Kirche und den Uhren gibt es einen ganz interessanten Zusammenhang, der massgeblich zur Entwicklung der Uhr beigetragen hat. Die ersten Uhren waren Kirchenuhren. Sie wurden bereits im 14. Jahrhundert gebaut und hatten die zentrale Funktion, die Menschen ans Gebet und an den Kirchgang zu erinnern. Solche Uhren mussten noch nicht sehr exakt laufen. Sie waren aber schon sehr ausgeklügelt und funktionierten mit Gewichten, die auf Zahnräder wirkten. Erst später, als die Astronomie an Bedeutung gewann, wurde es wichtig, die Zeit auch in Minuten und kurzen Intervallen messen zu können. Auch die Seefahrt und die Kriegswirtschaft haben später sehr viel zur Entwicklung der Uhr beigetragen. Für beide war die möglichst exakte Zeitbestimmung sehr wichtig.

Dueblin: Wie muss man sich eine Quarzuhr als Laie vorstellen, sprich was ist grundsätzlich anders als bei einer mechanischen Uhr?

Dueblin: Nicolas Hayek, ein gebürtiger Libanese, half der Schweizer Uhrenindustrie wieder auf die Sprünge. Wie schätzen Sie als Uhrenfachmann seine Arbeit und Leistungen ein?

Dueblin: Was hat Nicolas Hayek technisch hervorgebracht, was es nicht schon gab?

Dueblin: Es sind aber nicht nur die technischen Entwicklungen, die zu diesem grossen Erfolg der Schweizer Uhrenindustrie geführt haben, wie ihn wohl niemand voraussehen konnte. Was hat sonst noch dazu geführt, dass die Schweiz und ihre Uhrenindustrie sich wieder erholen konnten?

Das ganze Interview finden Sie unter: https://xecutives.net/patrik-philipp-huber-ueber-uhren-die-schweizer-uhrenindustrie-und-bedeutende-technische-entwicklungsleistungen/

(C) 2013 by Christian Dueblin.

Interview vom 1. Dezember 2013
von Christian Dueblin

5. März 2019

Disney Uhren

Farbige Disney Automatik Uhren mit Donald Duck, Daisy, Mini Maus und Goofy Motiven für CHF 198.- / Nur noch wenige erhältlich.
#disney#fashion#basel#uhren

Google+ Beitrag vom 30.09.2017


5. März 2019

Pferdeuhren

Uhren für Pferdeliebhaber. Luxusversion mit Hufeisengehäuse von Catena für CHF 448.-, elegante Fashion-Version mit Steigbügelgehäuse von Arabesque von Titanor für CHF 298.- und preiswerte Hufeisenuhr von Be Happy für CHF 128.-. Die Pferdeuhren sind nur vor in Basel und jeweils nur noch 1 Stück pro Uhr erhältlich. #pferdeuhren#uhren#basel#fashion

Google+ Beitrag vom 25.08.2018


5. März 2019

Kinderuhren

Kinderuhren: Machen Sie Ihrem Kind eine Freude mit einer tollen Uhr, die es am Arm tragen und seinen Freunden zeigen kann. Die erste Uhr bedeutet für ein Kind ein Stück Erwachsenwerden und die meisten Kinder lieben das.
Gerne zeigen wir Ihnen in unserem Geschäft diverse Motive.
Einige Kinderuhren finden Sie auch online unter: www.uhren-shop.ch/1205-kinderuhren#kinderuhren#uhren

Google+ Beitrag vom 08.03.2018


5. März 2019

Clown Uhren

Für Sammler und Liebhaber von Zirkus Clowns: Die letzten Schweizer Clown-Art Uhren von Ropro. Charlie Rivel, Grock oder Pio Nock. Nur solange Vorrat!

Google+ Beitrag vom 10.09.2018