Kategorie: Infos


4. Februar 2020

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30. Januar 2020

Wiederentdeckt: Broschen

Exklusive Schmuckstücke im Look vergangener Zeiten. Lange Zeit sah man kaum mehr Broschen an Mantelrevers oder Halstüchern. Da in der Mode bekanntlich alles wiederkehrt, sieht man immer mehr Frauen mit Brosche als Accessoire.

Gold Broschen Basel

Niemand will heute mehr so sein wie die anderen. Deshalb sind gerade alte antike Broschen ein echter Geheimtipp. Angesagt sind modere Outfits kombiniert mit schön präsentierten altem Schmuck. Antiker Schmuck erzählt Geschichten. So wird aus etwas altem ein echtes Fashion Highlight mit individuellem Charm.

Ein seltene Brosche ist ein wundervolles Geschenk für einen wichtigen Menschen wie die beste Freundin, Schwester, Mutter, Partnerin oder Ehefrau. Sie kann Ausdruck für persönliche Interessen, Vorlieben und Erlebnisse sein und begeistern mit Edelmetallen wie Silber oder Gold, weissen Diamanten, farbigen Edelsteinen oder schimmernden Perlen…

Wir zeigen Ihnen hier ein paar Beispiele rarer Kostbarkeiten:

Gemmen Broschen

Eine Gemme ist eine spezielle Steinschneidearbeit. Wird das Motiv wie ein Relief aus dem Stein herausgearbeitet, nennt man es Kamee (Camée oder Cameo), erscheint die Figur vertieft, heisst sie Intaglio. Es gibt zwar Gemmen aus Muscheln, am häufigsten wird aber Achat, Chalcedon oder Onyx verwendet. Er besteht aus weissen und grauen Lagen, wobei man die porösere graue Schicht später nach Wunsch einfärben kann.

Beliebte Motive sind Frauen (Madonnen), Personen es der Christlichen oder Griechischen Mythologie, Familienwappen, Monogramme (Initialen) oder Tiermotive. Gemmen kennt man seit dem 4. Jahrhunder vor Chrsistus hatten aber ihre Blütezeit in der Renaissance im 15. und dann wieder im 17. bzw. 18. Jahrhundert. Heute werden Gemmen Broschen fast nicht mehr hergestellt. Wir führen noch eine kleine Auswahl dieser sehr seltenen Kostbarkeiten in aus Silber oder Gold.


Tierbroschen

Brosche mit Tiermotiven wie Käfer, Schmetterlinge, Hunde, Katze oder Pferde sind natürlich vor allem dann interessant, wenn man eine Beziehung zu dargestellten Tier hat. Inspiriert sind die Motivbroschen von Emotionen, Eindrücken und besonderen Momenten im Leben.

Geschenktipp: Die aufwändig gestalteten Motivbroschen in massivem 18 Karat Weiss- oder Gelbgold mit hochwertigen Diamanten sind besondere Schmuckstücke, mit besonderer Symbolik. Tierliebhaber freuen sich bestimmt, wenn sie ein schönes Tiermotiv geschenkt bekommen.

Überraschen Sie mit feinausgearbeiteten Blumenmotiven,
die eine Botschaft tragen, die nie verwelken wird.


Stabbroschen

Längliche Stabbroschen sind einerseits ein dekoratives Schmuckstück andererseits hat man diese ähnlich wie die Chanel Broschen als dekoratives Hilfsmittel benutzt um ein hüpsches Tageslook in einen eleganten Abendlook zu verwandeln, brauchen Sie nur ein Hilfsmittel: eine Brosche. Befestigen Sie mit ihr einfach die Enden des Tuchs in der Mitte, entweder locker gebunden oder fest am Hals. So wird Ihr Tuch mit der Brosche zum Blickfang.

Alle vorgestellten Schmuckstücke sind Unikate und nur einmal erhältlich. Gerne zeigen wir Ihnen diverse andere, eklusive Antik- oder Vintage-Schmuck Kollektionen.


Möglichkeiten eine Brosche zu tragen finden Sie in den folgenden Filmen:


6. November 2019

Das Ende der Basler Hauptpost

Wie die Pressestelle der Post heute mitteilte, wird die Hauptpost an der Rüdengasse in Basel nun definitiv Ende 2021 geschlossen.

Letztes Jahr hatte sich die Post noch mit dem Kanton Basel-Stadt geeinigt, die Hauptpost bis Ende 2020 weiterzuführen. In Zukunft wird man nun auf Ersatzfilialen mit Partnern ausweichen wollen. Zusätzlich sind eine neue Postfachanlage, eine bediente Aufgabestelle für Geschäftskunden und Geldautomaten von Postfinance an verschiedenen Standorten in der Innerstadt geplant…

In einer Mitteilung schriebt die Post von «massiven Einbrüchen beim Kerngeschäft» wegen elektronischer Kommunikation und gestiegener Mobilität. Wegen den hohen Mietkosten sei das Objekt an der Rüdengasse leider stark defizitär.

Die Axa Winterthur, seit fünfzehn Jahren Eigentümerin des Gebäudes Ecke Rüdengasse/Freie Strasse, will diesen Vorwurf aber nicht auf sich sitzen lassen. Sprecher Urban Henzirohs sagte dazu, dass der im 2014 neu vereinbarte Mietzins an dieser Lage sogar unter dem Marktmietzinsniveau liegen würde. Gemessen am Vermögenswert ist die Schweiz übrigens der zweitgrösste Markt von Axa Investment Managers Real Assets. Das verwaltete Vermögen beträgt mehr als 15 Milliarden Franken.

Die Sprecherin der Post Jacqueline Bühlmann, bleibt aber bei ihrer Haltung und sagt:
«Der Mietpreis ist für die von uns belegten 1’100 Quadratmeter sehr hoch.»

Die Post ist mit 2.6 Millionen m2 der 5 grösste Immobilienverwalter der Schweiz. Die Hauptpost gehört aber der AXA Winterthur.

Die Chronik der Basler Hauptpost
Bis 1904 befand sie sich im Besitz des Kantons Basel-Stadt. Dann wurde die Liegenschaft von der Eidgenossenschaft zum damals gigantischen Preis von 1.7 Millionen Franken übernommen. Ende der 1920er-Jahre ging sie schliesslich in den Besitz der Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) über. Mit deren Auflösung 1997 wurde das Gebäude auf die Swisscom überschrieben. Diese verkaufte 2001 zu einem nicht genannten Preis an die Axa Winterthur. ( Wikipedia)

Die Hauptpost ist ein Wahrzeichen von Basel und hat einen grossen geschichtlichen und emotionalen Wert für die Stadtbevölkerung.

Was in Zukunft mit der Hauptpost geschehen soll, ist leider noch ungewiss…


Das schreibt die Presse dazu:
BZ-Basel: Schliessung aufgeschoben
Telebasel Das Ende der Basler Hauptpost
Basilisk: Die Hauptpost macht Ende 2021 zu
Aargauer-Zeitung: Postfiliale kommt in Kiosk unter
SRF: Protest gegen die Schliessung der Basler Hauptpost
Baz-Onine: Galgenfist für Hautpost Rüdengasse verlängert
Schweizer am Wochenende: AXA Winterthur äussert sich zur Schliessung



20. September 2019

Kuckucksuhren in Basel

Ein beliebtes Geschenk: Original cuckoo clocks

Wir führen seit über 30 Jahren eine Auswahl an traditionell geschnitzten Kuckucks Uhren aus echtem Holz.

Die traditionellen Schwarzwälder Kuckucksuhren sind weltweit bekannt. Es gibt auch schön dekorierte Kuckuck Uhren im Chalet Stil mit integrierten Schweizer Musikdosen, die ein ideales Geschenk oder eine schöne Erinnerung an den Besuch in der Schweiz sind.

Wir führen diverse Wanduhren auch in unserem → Online Shop.

 


#basel #clocks #coocoo #cuckoo #kuckucksuhren #wanduhren


3. August 2019

Ist die Uhr noch dicht?

Wer sich im Sommer gerne abkühlt, sollte überprüfen wie dicht seine Uhr wirklich ist. Ansonsten kann ein Sprung in das Meer oder den Badesee sehr schnell zu einem teuren Ereignis werden. Der Begriff „Wasserdicht“ ist bei Uhren sehr verwirrend und sagt nicht besonders viel aus. Wie Dicht deine Uhr genau ist und wie das Prüfverfahren funktioniert, werde ich dir in diesem Artikel erklären.

Wasserdichte Uhren Basel

Was bedeutet die Wasserdichte in ATM?

Die meisten Hersteller geben die Wasserdichte in ATM an. In dieser Tabelle kannst du herauslesen, was diese Angaben bedeuten und für welche Situationen die jeweilige Uhr geeignet ist.

Ist keine Wasserdichte angegeben, kann sogar Spritzwasser in die Uhr eindringen und sie im schlimmsten Fall beschädigen. Die Angabe der Wasserdichte in Meter bedeutet nicht die wirkliche Tauchtiefe. Beispielsweise hält eine Uhr mit 100 Meter Wasserdichte nicht wirklich den Druck bei einer Wassertiefe von 100 Metern aus. Dieser Wert entspricht dem Prüfdruck, der bei perfekten Laborbedingungen gemessen wurde. Aus persönlicher Erfahrung empfehle ich eine Sicherheit von ca 20 %. Also sollte man mit einer 100 Meter wasserdichten Uhr nicht tiefer als 80 Meter tauchen.

Wie wird eine Uhr Wasserdicht und wie wird die Dichte geprüft?

Um eine gewisse Wasserdichte zu erreichen, wird die Uhr wie der Name schon sagt verdichtet. Bekannte Problemzonen sind das Glas und die Drücker. Um das Eindringen des Wassers zu verhindern, verwenden die Hersteller spezielle Dichtungen und Dichtungsringe. So wird die Uhr luftdicht verschlossen und das Wasser kann nicht in die Uhr eindringen.

Bei dem Prüfverfahren wird die Uhr in ein elektronisches Messgerät gelegt. Mit diesem Gerät wird die Uhr dann auf Über- und Unterdruck geprüft. Sind die Ergebnisse gut, wird die Uhr verkauft oder zu ihrem Besitzer zurück gesendet. Bei älteren Uhren kann es oftmals passieren, dass die Prüfung negativ ausfällt. Der Grund dafür liegt meistens an den Dichtungen, denn diese werden durch die Sonneneinstrahlung und nach langer Zeit spröde und brüchige.

Wasserdichte der Uhr prüfen

Das oben erwähnte Prüfverfahren stellt sicher, dass die Uhr länger lebt.  Doch die Wasserdichte ist vergänglich. Nach einigen Jahren muss die Uhr öfter überprüft werden. Teure und wertvolle Uhren solltest du deshalb einmal pro Jahr überprüfen lassen. Frage einfach den Händler deines Vertrauens, ob er die Wasserdichte prüft. Manche Anbieter wechseln dann bei Notwendigkeit die Dichtungen und Drücker aus, so dass die Uhr wieder richtig abgedichtet ist.

Feuchtigkeit am Uhrenglas?

Vor allem im Sommer kann es oftmals passieren, dass das Uhrenglas anläuft und von innen beschlägt. Falls das mit deiner Taucheruhr passieren sollte, musst du dir aber keine Sorgen machen. Bei hohen Temperaturen verdunstet Wasser im Innenraum der Uhr. Kleine Wassermengen sind ganz normal und man kann auch kaum etwas dagegen unternehmen. Kleine Wassertropfen und ein beschlagenes Uhrenglas bedeuten aber nicht, dass die Uhr nicht mehr dicht ist.

Wie immer gilt auch hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Taste dich langsam mit deiner Uhr an gewisse Situationen heran.

#Taucheruhren


23. Juli 2019

Armbänder im Sommer

Der Sommer steht vor der Tür und es ist gefühlt so heiss wie noch nie. Vor allem hier bei uns werden die Temperatur-Rekorde durchgehend gebrochen. Für Uhrenträger kann das Wetter zu einem grossen Problem werden. In diesem Artikel möchte ich auf die Vor- und Nachteile von verschiedenen Armband-Materialien eingehen und zeigen, welche besonders gut geeignet sind.

Synthetik-Armbänder sind im Sommer weniger praktisch

Bei vielen Uhren werden Kautschuk- oder Silikonarmbänder verwendet. Meistens werden sportliche Modelle mit den syntetischen Armbändern ausgestattet, da diese wasserfester sind als andere Materialien. Sie werden in eine Form gegossen und sind nach einer längeren Härtezeit einsatzbereit.  Sie sind absolut wasserfest, formstabil, reißfest und widerstandsfähig gegen äussere Einflüsse, wie UV-Licht, Chemikalien, extreme Hitze- und Kälteeinwirkung…

Im Sommer kann dieses Material aber schnell zum Problem werden. Zum Einen schwitzt man unter einem Synthetik-Armband sehr schnell und zum Anderen ist das Gefühl sehr unangenehm. Sobald sich das Armband bewegt bleibt es immer leicht an der Haut hängen und bei ruckartigen Zügen kann es sogar Schmerzen verursachen. Dafür ist das Material aber sehr dehnbar. Deshalb empfehle ich das Armband im Sommer zu tauschen gegen ein anderes Material.

Unterschieden muss man jedoch zwischen billigen Syntetik-Armbändern und gut verarbeitete Armbänder aus syntetischen Stoffen. Wenn Rillensysteme oder andere Vorkehrungen für eine gute Durchlüftung gegeben sind, sind diese Armbänder im Sommer auch in Ordnung. Die angenehm weiche, elastischen Bänder passen sich auch bei extremen Belastungen perfekt an das Handgelenk an und garantiert somit höchsten Tragekomfort.

Metall ist oftmals gut

Metall-Armbänder sind im Sommer schon eine bessere Wahl. Viele Uhren im Mittleren- und Oberen-Preissegment sind schon mit Metall-Armbändern ausgestattet. In der Kategorie Metall gibt es auch noch einige Material Unterschiede. Die geläufigsten sind Edelstahl, Titan oder Aluminium. Die Eigenschaften sind hierbei sehr unterschiedlich. Auf Temperatur reagieren sie aber zumindest ähnlich: nämlich gar nicht. Wenn man die Uhr in einem kühlen/normalen Raum lagert und anschliessend trägt, ist und bleibt das Metall für eine lange Zeit kalt. Auf der Haut ist das sehr angenehm und sogar erfrischend.

Lässt man sie jedoch in der Sonne oder im Auto liegen, werden die meisten Materialien sehr heiss und unangenehm zu tragen. Ein weiteres Problem ist der Körper an sich. Bei warmen Temperaturen schwellen unsere Finger, Hände und Arme leicht an. So kann es schnell passieren, dass eine im Winter perfekt sitzende Uhr dann im Sommer eng und unangenehm erscheint.

Leder-Armbänder sind die beste Wahl

Leder ist nicht gleich Leder. Zuerst muss man zwischen künstlichem und echten Leder unterscheiden. Das bekannte PU-Kunst-Leder hat den gleichen Effekt wie syntetische Armbänder, aber andere Kunstleder-Sorten sind auch im Sommer sehr angenehm. Perfekt sind jedoch die Echtleder-Armbänder. Im Sommer werden sie nicht schnell Warm und speichern Kälte einigermassen gut ab. Der entscheidende Vorteil ist die Dehnbarkeit. Bei Bewegung oder ruckartiger Verschiebung der Uhr, gibt das Leder etwas nach, im Gegensatz zu den Metallarmbändern. Dazu ist es kein unangenehmes reisen wie bei den Syntetik-Armbänder. Leder sind im Sommer einfach eine Klasse Wahl und sehen dazu auch noch sehr edel aus.

Besonders empfehlenswert sind die Armbänder von HIRSCH, denn dieser Hersteller steht für Qualität bis ins kleinste Detail. Mein Favorit ist die Paul Kollektion. Hier treffen die besten Eigenschaften des Leders auf die des Kautschuks. Zusätzlich hat Hirsch ein gut durchlüftetes Rillensystem eingearbeitet, mit dem man seltener schwitzt. Durch die Kombination mit unterschiedlichen Lederarten und Lederfarben sind individuellen Vorlieben hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit und Design kaum Grenzen gesetzt…

Edles Leder in Kombination mit HIRSCH Premium Caoutchouc – dembesten Rohmaterial für funktionelle Armbänder. Performence Uhrbänder


Möchten Sie Ihr Armband ersetzen? Unser umfassendes Sortiment bietet eine vielfältige Auswahl an diversen Metall-, Kunststoff-, Gewebe- und Lederarmbändern in verschiedenen Farben und Breiten. Zudem erhalten Sie bei uns Originalbänder der von uns vertriebenen Marken.

Neben einer grossen Auswahl an hochwertigen Marken Lederbänder wie Di-Modell, Hirsch und Uhrband.ch führen wir original Uhrenarmbänder von: Casio, Citizen, Jacob Jensen, Junghans, Luminox, Max Bill, Mondaine und Zeno-Watch Basel…


Machen Sie den Sommer Check

  HIRSCH – Uhrbänder seit 1765


22. Juni 2019

Frau Röösli wird pensioniert

Wir möchten uns herzlich bei Frau Therese Röösli für ihren jahrelangen, treuen Einsatz bedanken und wünschen Ihr im Ruhestand alles Gute.

Sie hat die Arbeit immer mit Humor genommen. Da wird es ihr sicher nicht schwer fallen, auch im Ruhestand immer etwas zu lachen zu haben.

Wir werden Sie vermissen…


22. Juni 2019

BaselCard

Basel Card for Tourists

Übernachtenden Gästen wird beim Check-in eine persönliche BaselCard überreicht, die im Kreditkartenformat ganz einfach abgetrennt werden kann. Die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder das kostenlose Surfen im Gäste-WiFi gehören ebenso zu den attraktiven Leistungen der BaselCard wie 50% Rabatt auf Eintritt in die Basler Museen, den Basler Zoo, das Theater Basel und vieles mehr.
Weitere Infos


7. März 2019

Die Schweizer Uhrenindustrie und bedeutende technische Entwicklungsleistungen

Patrik-Philipp Huber, Jahrgang 1970, leitet zusammen mit seinem Vater Felix W. Huber die Uhrenfabrikation Zeno-Watch Basel, ein familiengeführtes Unternehmen, dessen Grundstein Jules Godat 1868 in La Chaux-de-Fonds mit der Produktion von Taschenuhren für Eisenbahner legte.

Der Astronom Johann Jakob Huber (geboren 1733 in Basel) ist nur einer von Patrik-Philipp Hubers Vorfahren, der sich mit der Uhrmacherkunst auseinandergesetzt hat. Felix und Patrik-Philipp Huber führen diese Tradition in der 10. und 11. Familien-Generation weiter. Zeno hat sich auf die Fertigung von klassischen mechanischen Armbanduhren, Fliegeruhren sowie grossen und übergrossen Uhren spezialisiert. 1922 wurde ZENO als eigenständige Marke registriert. Auch die Vakuum Taucheruhr „Compressor“ gehört zu den innovativen Leistungen der Uhrenfabrik. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Patrik-Philipp Huber, gelernter Uhrmacher-Rhabilleur und Kaufmann sowie Connaisseur der Schweizer Uhrenindustrie, über die Entwicklung der Uhrenindustrie, über bedeutende technische Entwicklungsleistungen, die Rolle der Protestanten und Hugenotten für die Uhrmacherei, seinen Vorfahren, den Astronomen Johann Jakob Huber und die Quarzuhrkrise in der Schweiz, die der Uhrenindustrie in den Siebzigerjahren fast das Aus beschert hätte. Er beantwortet zudem Fragen zu Uhrenlegenden wie Nicolas Hayek und spricht über die Zukunftsaussichten einer interessanten und lange tot geglaubten Industriebranche.

Dueblin: Herr Huber, bevor wir generell auf die Uhrenindustrie und ihre Entwicklungen zu sprechen kommen, möchte ich Sie auf Ihre Berufsbezeichnung ansprechen. Sie leiten zusammen mit Ihrem Vater nicht nur eine sehr interessante Uhrenmarke – Zeno Watches Basel -, sondern sind Uhrmacher-Rhabilleur. Was ist ein Rhabilleur?

Patrik-Philipp Huber: Ein Uhrmacher-Rhabilleur lernt in der Ausbildung alles kennen, von der kleinsten Damenarmbanduhr bis zur Kirchturmuhr. Er befasst sich sowohl mit der Reparatur als auch mit dem Unterhalt von Uhren aller Art. Er lernt unterschiedlichste, alte und moderne Fertigungsverfahren kennen und ist später entweder in der Konstruktion oder Produktion neuer Uhrwerke tätig, auch in der Qualitätssicherung oder im Nachverkaufsservice und für die Überwachung maschineller Produktion von Uhren.

Dueblin: Sie und Ihre Familie sind nicht einfach nur zufällig in der Uhrenbranche tätig. Ihr Vater ist Uhrenmacher und leitet den Familienbetrieb Zeno seit über 40 Jahren. Die Spuren der Uhrmacherei gehen in Ihrer Familie weit zurück, sehr weit sogar.

Patrik-Philipp Huber: Ja, das ist ganz richtig. Zeno-Watches Basel ist ein Familienbetrieb. Viele meiner Vorfahren haben sich schon mit Uhren auseinandergesetzt. Ich gehöre zur 11. Generation, die im Uhrengeschäft tätig ist. Der erste Vorfahre meiner Familie kam Anfang des 18. Jahrhunderts aus Zürich nach Basel. Er war Schneider und sein Sohn wurde Goldschmied.

Dueblin: Es ist bezeichnend, dass sich die Uhrenindustrie, wie viele anderen Industrien auch, in vorwiegend protestantisch geprägten Gegenden entwickeln konnte. Ein wichtiger Ort in Bezug auf die Uhrengeschichte in der Schweiz ist Genf, das sehr calvinistisch geprägt war und heute noch ist. Wo sehen Sie Parallelen zwischen dem Protestantismus und dem Herstellen von Uhren?

Patrik-Philipp Huber: Das ist eine sehr interessante und schon fast philosophische Frage, die Sie stellen. Tatsächlich hat beides miteinander zu tun, mehr als man gemeinhin denken würde. Der Protestantismus gerade in Genf zur Zeit von Calvin hatte grosse Auswirkungen auf die Gesellschaft und ihre Verhaltensweisen. Der Glaube war auch bei den Protestanten wichtig und es gab eine Vielzahl von Vorschriften, die jeder befolgen musste. Wir erinnern uns an viele weltliche Sachen, die verboten wurden, so das Singen und Tanzen, aber auch das Tragen von Schmuck. Verglichen aber mit den Katholiken waren die Protestanten in Sachen Zeit flexibler und oft aufgeschlossener für Neues. Mussten die Katholiken ihren ganzen Tag nach den Regeln der Kirche richten und oft mehrere Male am Tag die Kirche besuchen, hatten die Protestanten mehr Zeit, sich ihrer Arbeit zu widmen. Viele Menschen aus anderen Ländern fanden gerade in protestantischen Gebieten der heutigen Schweiz Schutz und wurden, vor allem dann, wenn sie über interessantes Wissen verfügten, mit offenen Armen empfangen, so auch in Genf und in Basel. In beide Städte flüchteten – verfolgt von katholischen Machthabern und Regimen – auch die Hugenotten. Sie haben nicht nur die Grundsteine für eine grosse Uhrenindustrie gelegt, sondern sich auch in Sachen Chemie-, Farben- und Textilindustrie verdient gemacht.

Ich habe mir gerade in Bezug auf die Uhrenindustrie, deren Entwicklung in der Schweiz mir sehr interessant erscheint, oft über die Hugenotten und andere Verfolgte Gedanken gemacht. Diese Menschen konnten sich hier in der Schweiz besser entwickeln, als an anderen Orten, wo sie und ihre Familien oft mit dem Tod bedroht waren. Diese Situation war für manch einen sicher auch Anlass, sich vermehrt der Frage zu stellen, wer man eigentlich war und woher man kam. Für mich sind das Fragen, die einen sehr hohen qualitativen Wert aufweisen. Sinn für Qualität und Präzision war es denn auch, die es für das Erschaffen von Uhren bedurfte und sich im Resultat, dem Erschaffen sehr hochwertiger Uhren und der Umsetzung spannender Ideen, niederschlug.

Patrik Philipp Huber: typische Uhr von ZENO Watch Basel

Typische Uhr von ZENO Watch Basel:

Dueblin: Wir wissen, dass es schon im Altertum Uhren gab. Damals wurden Zeitmessinstrumente mit Sand oder mit Wasser betrieben. Wann erscheinen bei uns die ersten Uhren, so wie wir sie heute kennen?

Patrik-Philipp Huber: Gerade zwischen der Kirche und den Uhren gibt es einen ganz interessanten Zusammenhang, der massgeblich zur Entwicklung der Uhr beigetragen hat. Die ersten Uhren waren Kirchenuhren. Sie wurden bereits im 14. Jahrhundert gebaut und hatten die zentrale Funktion, die Menschen ans Gebet und an den Kirchgang zu erinnern. Solche Uhren mussten noch nicht sehr exakt laufen. Sie waren aber schon sehr ausgeklügelt und funktionierten mit Gewichten, die auf Zahnräder wirkten. Erst später, als die Astronomie an Bedeutung gewann, wurde es wichtig, die Zeit auch in Minuten und kurzen Intervallen messen zu können. Auch die Seefahrt und die Kriegswirtschaft haben später sehr viel zur Entwicklung der Uhr beigetragen. Für beide war die möglichst exakte Zeitbestimmung sehr wichtig.

Dueblin: Wie muss man sich eine Quarzuhr als Laie vorstellen, sprich was ist grundsätzlich anders als bei einer mechanischen Uhr?

Dueblin: Nicolas Hayek, ein gebürtiger Libanese, half der Schweizer Uhrenindustrie wieder auf die Sprünge. Wie schätzen Sie als Uhrenfachmann seine Arbeit und Leistungen ein?

Dueblin: Was hat Nicolas Hayek technisch hervorgebracht, was es nicht schon gab?

Dueblin: Es sind aber nicht nur die technischen Entwicklungen, die zu diesem grossen Erfolg der Schweizer Uhrenindustrie geführt haben, wie ihn wohl niemand voraussehen konnte. Was hat sonst noch dazu geführt, dass die Schweiz und ihre Uhrenindustrie sich wieder erholen konnten?

Das ganze Interview finden Sie unter: https://xecutives.net/patrik-philipp-huber-ueber-uhren-die-schweizer-uhrenindustrie-und-bedeutende-technische-entwicklungsleistungen/

(C) 2013 by Christian Dueblin.

Interview vom 1. Dezember 2013
von Christian Dueblin