Kategorie: Infos

20. September 2019

Kuckucksuhren in Basel

Ein beliebtes Geschenk: Original cuckoo clocks

Wir führen seit über 30 Jahren eine Auswahl an traditionell geschnitzten Kuckucks Uhren aus echtem Holz.

Die traditionellen Schwarzwälder Kuckucksuhren sind weltweit bekannt. Es gibt auch schön dekorierte Kuckuck Uhren im Chalet Stil mit integrierten Schweizer Musikdosen, die ein ideales Geschenk oder eine schöne Erinnerung an den Besuch in der Schweiz sind.

Wir führen diverse Wanduhren auch in unserem → Online Shop.


3. August 2019

Ist die Uhr noch dicht?

Wer sich im Sommer gerne abkühlt, sollte überprüfen wie dicht seine Uhr wirklich ist. Ansonsten kann ein Sprung in das Meer oder den Badesee sehr schnell zu einem teuren Ereignis werden. Der Begriff „Wasserdicht“ ist bei Uhren sehr verwirrend und sagt nicht besonders viel aus. Wie Dicht deine Uhr genau ist und wie das Prüfverfahren funktioniert, werde ich dir in diesem Artikel erklären.

Wasserdichte Uhren Basel

Was bedeutet die Wasserdichte in ATM?

Die meisten Hersteller geben die Wasserdichte in ATM an. In dieser Tabelle kannst du herauslesen, was diese Angaben bedeuten und für welche Situationen die jeweilige Uhr geeignet ist.

ATM Wasserdichte in Meter Spritzwasser Regen Abwaschen Baden Schwimmen Tauchen Professionelles Tauchen
3 ATM ~ 30 m Ja Ja, aber langsam testen Nein Nein Nein
5 ATM ~ 50 m Ja Ja Nein Nein Nein
10 ATM ~ 100 m Ja Ja Ja Nein Nein
20 ATM ~ 200 m Ja Ja Ja Ja Nein
30 ATM ~ 300 m Ja Ja Ja Ja Ja

Ist keine Wasserdichte angegeben, kann sogar Spritzwasser in die Uhr eindringen und sie im schlimmsten Fall beschädigen. Die Angabe der Wasserdichte in Meter bedeutet nicht die wirkliche Tauchtiefe. Beispielsweise hält eine Uhr mit 100 Meter Wasserdichte nicht wirklich den Druck bei einer Wassertiefe von 100 Metern aus. Dieser Wert entspricht dem Prüfdruck, der bei perfekten Laborbedingungen gemessen wurde. Aus persönlicher Erfahrung empfehle ich eine Sicherheit von ca 20 %. Also sollte man mit einer 100 Meter wasserdichten Uhr nicht tiefer als 80 Meter tauchen.

Wie wird eine Uhr Wasserdicht und wie wird die Dichte geprüft?

Um eine gewisse Wasserdichte zu erreichen, wird die Uhr wie der Name schon sagt verdichtet. Bekannte Problemzonen sind das Glas und die Drücker. Um das Eindringen des Wassers zu verhindern, verwenden die Hersteller spezielle Dichtungen und Dichtungsringe. So wird die Uhr luftdicht verschlossen und das Wasser kann nicht in die Uhr eindringen.

Bei dem Prüfverfahren wird die Uhr in ein elektronisches Messgerät gelegt. Mit diesem Gerät wird die Uhr dann auf Über- und Unterdruck geprüft. Sind die Ergebnisse gut, wird die Uhr verkauft oder zu ihrem Besitzer zurück gesendet. Bei älteren Uhren kann es oftmals passieren, dass die Prüfung negativ ausfällt. Der Grund dafür liegt meistens an den Dichtungen, denn diese werden durch die Sonneneinstrahlung und nach langer Zeit spröde und brüchige.

Wasserdichte der Uhr prüfen

Das oben erwähnte Prüfverfahren stellt sicher, dass die Uhr länger lebt.  Doch die Wasserdichte ist vergänglich. Nach einigen Jahren muss die Uhr öfter überprüft werden. Teure und wertvolle Uhren solltest du deshalb einmal pro Jahr überprüfen lassen. Frage einfach den Händler deines Vertrauens, ob er die Wasserdichte prüft. Manche Anbieter wechseln dann bei Notwendigkeit die Dichtungen und Drücker aus, so dass die Uhr wieder richtig abgedichtet ist.

Feuchtigkeit am Uhrenglas?

Vor allem im Sommer kann es oftmals passieren, dass das Uhrenglas anläuft und von innen beschlägt. Falls das mit deiner Taucheruhr passieren sollte, musst du dir aber keine Sorgen machen. Bei hohen Temperaturen verdunstet Wasser im Innenraum der Uhr. Kleine Wassermengen sind ganz normal und man kann auch kaum etwas dagegen unternehmen. Kleine Wassertropfen und ein beschlagenes Uhrenglas bedeuten aber nicht, dass die Uhr nicht mehr dicht ist.

Wie immer gilt auch hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Taste dich langsam mit deiner Uhr an gewisse Situationen heran.

#Taucheruhren


23. Juli 2019

Armbänder im Sommer

Der Sommer steht vor der Tür und es ist gefühlt so heiss wie noch nie. Vor allem hier bei uns werden die Temperatur-Rekorde durchgehend gebrochen. Für Uhrenträger kann das Wetter zu einem grossen Problem werden. In diesem Artikel möchte ich auf die Vor- und Nachteile von verschiedenen Armband-Materialien eingehen und zeigen, welche besonders gut geeignet sind.

Synthetik-Armbänder sind im Sommer weniger praktisch

Bei vielen Uhren werden Kautschuk- oder Silikonarmbänder verwendet. Meistens werden sportliche Modelle mit den syntetischen Armbändern ausgestattet, da diese wasserfester sind als andere Materialien. Sie werden in eine Form gegossen und sind nach einer längeren Härtezeit einsatzbereit.  Sie sind absolut wasserfest, formstabil, reißfest und widerstandsfähig gegen äussere Einflüsse, wie UV-Licht, Chemikalien, extreme Hitze- und Kälteeinwirkung…

Im Sommer kann dieses Material aber schnell zum Problem werden. Zum Einen schwitzt man unter einem Synthetik-Armband sehr schnell und zum Anderen ist das Gefühl sehr unangenehm. Sobald sich das Armband bewegt bleibt es immer leicht an der Haut hängen und bei ruckartigen Zügen kann es sogar Schmerzen verursachen. Dafür ist das Material aber sehr dehnbar. Deshalb empfehle ich das Armband im Sommer zu tauschen gegen ein anderes Material.

Unterschieden muss man jedoch zwischen billigen Syntetik-Armbändern und gut verarbeitete Armbänder aus syntetischen Stoffen. Wenn Rillensysteme oder andere Vorkehrungen für eine gute Durchlüftung gegeben sind, sind diese Armbänder im Sommer auch in Ordnung. Die angenehm weiche, elastischen Bänder passen sich auch bei extremen Belastungen perfekt an das Handgelenk an und garantiert somit höchsten Tragekomfort.

Metall ist oftmals gut

Metall-Armbänder sind im Sommer schon eine bessere Wahl. Viele Uhren im Mittleren- und Oberen-Preissegment sind schon mit Metall-Armbändern ausgestattet. In der Kategorie Metall gibt es auch noch einige Material Unterschiede. Die geläufigsten sind Edelstahl, Titan oder Aluminium. Die Eigenschaften sind hierbei sehr unterschiedlich. Auf Temperatur reagieren sie aber zumindest ähnlich: nämlich gar nicht. Wenn man die Uhr in einem kühlen/normalen Raum lagert und anschliessend trägt, ist und bleibt das Metall für eine lange Zeit kalt. Auf der Haut ist das sehr angenehm und sogar erfrischend.

Lässt man sie jedoch in der Sonne oder im Auto liegen, werden die meisten Materialien sehr heiss und unangenehm zu tragen. Ein weiteres Problem ist der Körper an sich. Bei warmen Temperaturen schwellen unsere Finger, Hände und Arme leicht an. So kann es schnell passieren, dass eine im Winter perfekt sitzende Uhr dann im Sommer eng und unangenehm erscheint.

Leder-Armbänder sind die beste Wahl

Leder ist nicht gleich Leder. Zuerst muss man zwischen künstlichem und echten Leder unterscheiden. Das bekannte PU-Kunst-Leder hat den gleichen Effekt wie syntetische Armbänder, aber andere Kunstleder-Sorten sind auch im Sommer sehr angenehm. Perfekt sind jedoch die Echtleder-Armbänder. Im Sommer werden sie nicht schnell Warm und speichern Kälte einigermassen gut ab. Der entscheidende Vorteil ist die Dehnbarkeit. Bei Bewegung oder ruckartiger Verschiebung der Uhr, gibt das Leder etwas nach, im Gegensatz zu den Metallarmbändern. Dazu ist es kein unangenehmes reisen wie bei den Syntetik-Armbänder. Leder sind im Sommer einfach eine Klasse Wahl und sehen dazu auch noch sehr edel aus.

Besonders empfehlenswert sind die Armbänder von HIRSCH, denn dieser Hersteller steht für Qualität bis ins kleinste Detail. Mein Favorit ist die Paul Kollektion. Hier treffen die besten Eigenschaften des Leders auf die des Kautschuks. Zusätzlich hat Hirsch ein gut durchlüftetes Rillensystem eingearbeitet, mit dem man seltener schwitzt. Durch die Kombination mit unterschiedlichen Lederarten und Lederfarben sind individuellen Vorlieben hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit und Design kaum Grenzen gesetzt…

Edles Leder in Kombination mit HIRSCH Premium Caoutchouc – dembesten Rohmaterial für funktionelle Armbänder. Performence Uhrbänder


Möchten Sie Ihr Armband ersetzen? Unser umfassendes Sortiment bietet eine vielfältige Auswahl an diversen Metall-, Kunststoff-, Gewebe- und Lederarmbändern in verschiedenen Farben und Breiten. Zudem erhalten Sie bei uns Originalbänder der von uns vertriebenen Marken.

Neben einer grossen Auswahl an hochwertigen Marken Lederbänder wie Di-Modell, Hirsch und Uhrband.ch führen wir original Uhrenarmbänder von: Casio, Citizen, Jacob Jensen, Junghans, Luminox, Max Bill, Mondaine und Zeno-Watch Basel…


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  HIRSCH – Uhrbänder seit 1765


22. Juni 2019

Frau Röösli wird pensioniert

Wir möchten uns herzlich bei Frau Therese Röösli für ihren jahrelangen, treuen Einsatz bedanken und wünschen Ihr im Ruhestand alles Gute.

Sie hat die Arbeit immer mit Humor genommen. Da wird es ihr sicher nicht schwer fallen, auch im Ruhestand immer etwas zu lachen zu haben.

Wir werden Sie vermissen…


22. Juni 2019

BaselCard

Basel Card for Tourists

Übernachtenden Gästen wird beim Check-in eine persönliche BaselCard überreicht, die im Kreditkartenformat ganz einfach abgetrennt werden kann. Die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder das kostenlose Surfen im Gäste-WiFi gehören ebenso zu den attraktiven Leistungen der BaselCard wie 50% Rabatt auf Eintritt in die Basler Museen, den Basler Zoo, das Theater Basel und vieles mehr.
Weitere Infos


7. März 2019

Die Schweizer Uhrenindustrie und bedeutende technische Entwicklungsleistungen

Patrik-Philipp Huber, Jahrgang 1970, leitet zusammen mit seinem Vater Felix W. Huber die Uhrenfabrikation Zeno-Watch Basel, ein familiengeführtes Unternehmen, dessen Grundstein Jules Godat 1868 in La Chaux-de-Fonds mit der Produktion von Taschenuhren für Eisenbahner legte. Der Astronom Johann Jakob Huber (geboren 1733 in Basel) ist nur einer von Patrik-Philipp Hubers Vorfahren, der sich mit der Uhrmacherkunst auseinandergesetzt hat. Felix und Patrik-Philipp Huber führen diese Tradition in der 10. und 11. Familien-Generation weiter. Zeno hat sich auf die Fertigung von klassischen mechanischen Armbanduhren, Fliegeruhren sowie grossen und übergrossen Uhren spezialisiert. 1922 wurde ZENO als eigenständige Marke registriert. Auch die Vakuum Taucheruhr „Compressor“ gehört zu den innovativen Leistungen der Uhrenfabrik. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Patrik-Philipp Huber, gelernter Uhrmacher-Rhabilleur und Kaufmann sowie Connaisseur der Schweizer Uhrenindustrie, über die Entwicklung der Uhrenindustrie, über bedeutende technische Entwicklungsleistungen, die Rolle der Protestanten und Hugenotten für die Uhrmacherei, seinen Vorfahren, den Astronomen Johann Jakob Huber und die Quarzuhrkrise in der Schweiz, die der Uhrenindustrie in den Siebzigerjahren fast das Aus beschert hätte. Er beantwortet zudem Fragen zu Uhrenlegenden wie Nicolas Hayek und spricht über die Zukunftsaussichten einer interessanten und lange tot geglaubten Industriebranche.

Dueblin: Herr Huber, bevor wir generell auf die Uhrenindustrie und ihre Entwicklungen zu sprechen kommen, möchte ich Sie auf Ihre Berufsbezeichnung ansprechen. Sie leiten zusammen mit Ihrem Vater nicht nur eine sehr interessante Uhrenmarke – Zeno Watches Basel -, sondern sind Uhrmacher-Rhabilleur. Was ist ein Rhabilleur?

Patrik-Philipp Huber: Ein Uhrmacher-Rhabilleur lernt in der Ausbildung alles kennen, von der kleinsten Damenarmbanduhr bis zur Kirchturmuhr. Er befasst sich sowohl mit der Reparatur als auch mit dem Unterhalt von Uhren aller Art. Er lernt unterschiedlichste, alte und moderne Fertigungsverfahren kennen und ist später entweder in der Konstruktion oder Produktion neuer Uhrwerke tätig, auch in der Qualitätssicherung oder im Nachverkaufsservice und für die Überwachung maschineller Produktion von Uhren.

Dueblin: Sie und Ihre Familie sind nicht einfach nur zufällig in der Uhrenbranche tätig. Ihr Vater ist Uhrenmacher und leitet den Familienbetrieb Zeno seit über 40 Jahren. Die Spuren der Uhrmacherei gehen in Ihrer Familie weit zurück, sehr weit sogar.

Patrik-Philipp Huber: Ja, das ist ganz richtig. Zeno-Watches Basel ist ein Familienbetrieb. Viele meiner Vorfahren haben sich schon mit Uhren auseinandergesetzt. Ich gehöre zur 11. Generation, die im Uhrengeschäft tätig ist. Der erste Vorfahre meiner Familie kam Anfang des 18. Jahrhunderts aus Zürich nach Basel. Er war Schneider und sein Sohn wurde Goldschmied.

Dueblin: Es ist bezeichnend, dass sich die Uhrenindustrie, wie viele anderen Industrien auch, in vorwiegend protestantisch geprägten Gegenden entwickeln konnte. Ein wichtiger Ort in Bezug auf die Uhrengeschichte in der Schweiz ist Genf, das sehr calvinistisch geprägt war und heute noch ist. Wo sehen Sie Parallelen zwischen dem Protestantismus und dem Herstellen von Uhren?

Patrik-Philipp Huber: Das ist eine sehr interessante und schon fast philosophische Frage, die Sie stellen. Tatsächlich hat beides miteinander zu tun, mehr als man gemeinhin denken würde. Der Protestantismus gerade in Genf zur Zeit von Calvin hatte grosse Auswirkungen auf die Gesellschaft und ihre Verhaltensweisen. Der Glaube war auch bei den Protestanten wichtig und es gab eine Vielzahl von Vorschriften, die jeder befolgen musste. Wir erinnern uns an viele weltliche Sachen, die verboten wurden, so das Singen und Tanzen, aber auch das Tragen von Schmuck. Verglichen aber mit den Katholiken waren die Protestanten in Sachen Zeit flexibler und oft aufgeschlossener für Neues. Mussten die Katholiken ihren ganzen Tag nach den Regeln der Kirche richten und oft mehrere Male am Tag die Kirche besuchen, hatten die Protestanten mehr Zeit, sich ihrer Arbeit zu widmen. Viele Menschen aus anderen Ländern fanden gerade in protestantischen Gebieten der heutigen Schweiz Schutz und wurden, vor allem dann, wenn sie über interessantes Wissen verfügten, mit offenen Armen empfangen, so auch in Genf und in Basel. In beide Städte flüchteten – verfolgt von katholischen Machthabern und Regimen – auch die Hugenotten. Sie haben nicht nur die Grundsteine für eine grosse Uhrenindustrie gelegt, sondern sich auch in Sachen Chemie-, Farben- und Textilindustrie verdient gemacht.

Ich habe mir gerade in Bezug auf die Uhrenindustrie, deren Entwicklung in der Schweiz mir sehr interessant erscheint, oft über die Hugenotten und andere Verfolgte Gedanken gemacht. Diese Menschen konnten sich hier in der Schweiz besser entwickeln, als an anderen Orten, wo sie und ihre Familien oft mit dem Tod bedroht waren. Diese Situation war für manch einen sicher auch Anlass, sich vermehrt der Frage zu stellen, wer man eigentlich war und woher man kam. Für mich sind das Fragen, die einen sehr hohen qualitativen Wert aufweisen. Sinn für Qualität und Präzision war es denn auch, die es für das Erschaffen von Uhren bedurfte und sich im Resultat, dem Erschaffen sehr hochwertiger Uhren und der Umsetzung spannender Ideen, niederschlug.

Patrik Philipp Huber: typische Uhr von ZENO Watch Basel

Typische Uhr von ZENO Watch Basel:

Dueblin: Wir wissen, dass es schon im Altertum Uhren gab. Damals wurden Zeitmessinstrumente mit Sand oder mit Wasser betrieben. Wann erscheinen bei uns die ersten Uhren, so wie wir sie heute kennen?

Patrik-Philipp Huber: Gerade zwischen der Kirche und den Uhren gibt es einen ganz interessanten Zusammenhang, der massgeblich zur Entwicklung der Uhr beigetragen hat. Die ersten Uhren waren Kirchenuhren. Sie wurden bereits im 14. Jahrhundert gebaut und hatten die zentrale Funktion, die Menschen ans Gebet und an den Kirchgang zu erinnern. Solche Uhren mussten noch nicht sehr exakt laufen. Sie waren aber schon sehr ausgeklügelt und funktionierten mit Gewichten, die auf Zahnräder wirkten. Erst später, als die Astronomie an Bedeutung gewann, wurde es wichtig, die Zeit auch in Minuten und kurzen Intervallen messen zu können. Auch die Seefahrt und die Kriegswirtschaft haben später sehr viel zur Entwicklung der Uhr beigetragen. Für beide war die möglichst exakte Zeitbestimmung sehr wichtig.

Dueblin: Wie muss man sich eine Quarzuhr als Laie vorstellen, sprich was ist grundsätzlich anders als bei einer mechanischen Uhr?

Dueblin: Nicolas Hayek, ein gebürtiger Libanese, half der Schweizer Uhrenindustrie wieder auf die Sprünge. Wie schätzen Sie als Uhrenfachmann seine Arbeit und Leistungen ein?

Dueblin: Was hat Nicolas Hayek technisch hervorgebracht, was es nicht schon gab?

Dueblin: Es sind aber nicht nur die technischen Entwicklungen, die zu diesem grossen Erfolg der Schweizer Uhrenindustrie geführt haben, wie ihn wohl niemand voraussehen konnte. Was hat sonst noch dazu geführt, dass die Schweiz und ihre Uhrenindustrie sich wieder erholen konnten?

Das ganze Interview finden Sie unter: https://xecutives.net/patrik-philipp-huber-ueber-uhren-die-schweizer-uhrenindustrie-und-bedeutende-technische-entwicklungsleistungen/

(C) 2013 by Christian Dueblin.

Interview vom 1. Dezember 2013
von Christian Dueblin

5. März 2019

Ohrlochstechen im Winter? Kein Problem!

Früher hörte man manchmal, dass es keine gute Idee sei, sich im Winter Ohrlöcher stechen zu lassen. Tatsächlich ist es so, dass Sie sich zu jeder Jahreszeit Ohrlöcher machen lassen können. Wenn die Ohrläppchen im Winter dabei kälter sind, ist es der einen oder dem anderen höchstens noch angenehmer. Natürlich auch für Männer! #ohrlochstechen

Google+ Beitrag vom 14.02.2018

Link Ohrlochstechen in Basel


5. März 2019

Modisch frech oder zeitlos schön – Wie sollen sie gestaltet sein, die ZENO-WATCH BASEL Damenuhren?

ZENO-WATCH BASEL – Unabhängige Schweizer Uhrenfabrik seit 1922 –  Wirbt mit dem Slogan: Ein Mensch als Mensch. Was will  dieser Slogan vermitteln? Ein Uhren Design, welches den Spirit der Uhrmacher-Leidenschaft in sich trägt, erfindet sich immer wieder neu. Es gibt ein stimmiges Statement für seine Träger ab.  Einmal modisch frech und dann wieder die zeitlose Eleganz vorzeigend. Oder von beiden Eigenschaften etwas. Wie diese ZENO-WATCH BASEL, Medium Size Crystals, Quarzuhr weiss es gekonnt vormacht.

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Von Hand hergestellt – Das Geschick erfahrener Uhrmacher macht es möglich

ZENO-WATCH BASEL ist es ein großes Anliegen, dass ihre qualitativ erstklassigen Zeitmesser einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis unterliegen. Darum investiert das Unternehmen nicht in die Werbung, sondern in ihre Produkte. Ein Konzept, das aufging. Denn seit dem Jahre 1922 werden Uhren mit ihrem faszinierenden Charisma und Charme hergestellt. Ein Charme, der sich der zeitlosen Schönheit angeschlossen hat und deshalb Raum und Zeit überdauert.

Werfen wir einen Blick in die Vergangenheit

Die ersten Errungenschaften der Schweizer Uhrenfabrik waren aus Gold gefertigt. Das 15-jährige Bestehen im Jahre 1937 wurde zum Anlass genommen, die erste Uhr mit Stopp-Funktion und Akustik-Telemeter vorzustellen. Wenige Jahre später – 1949 – stellte sich ZENO-WATCH der ganzen Welt auf der Uhrenmesse in Basel vor. Die erste mechanische Uhr der Flieger war der nächste Meilenstein des Unternehmens. Felix W. Huber ist es im Jahre 1965 gelungen, die erste mechanische ZENO-Uhr zu erschaffen. Die ersten Basel Kreationen krönte eine Vakuumhandgelenkuhr, die den Namen Compressor erhielt. Auch die Spaceman Uhren, die in den Jahren 1972 bis 1978 produziert wurden, gelten als hauseigene Fertigung des Unternehmens Huber und sind heute nach wie vor als die inspirierende Errungenschaft im Uhrenhandel.

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Felix W. Huber ist es also zu verdanken, dass sich die Uhren von ZENO-WATCH BASEL mit ihrem unverwechselbaren Charakter und der zeitlosen Eleganz einen Namen machen konnten, der bis heute nicht an Attraktivität eingebüsst hat. Denn die traditionelle Verarbeitung schafft es Technik und Design auf harmonische Art zu vereinen und ein Meisterwerk an der Hand den passenden Namen zu geben – ZENO-WATCH BASEL. Gut gemacht Felix W. Huber! Der Mann, der hinter den ZENO-Uhren steckt.

Werfen wir einen Blick in die Zukunft

ZENO-WATCH BASEL weiss nur zu gut, dass sich die Uhrenträgerinnen von heute modern und selbstbewusst zeigen. Die Frauen wollen ein Design für ihre Uhr, die den eigenen Stil vollkommen macht. So hat es sich die Schweizer Uhrenfabrik zur Aufgabe gemacht, unterschiedliche Stilrichtungen für die Welt der Ladys anzufertigen. Dazu gehören: Femina Bauhaus, Femina Sport, Femina Fashion, Femina Stainless, Femina Jahrgang, Loty Lady und XL Gladiator.

Die Kollektion von Femina Bauhaus stützt sich auf das Motto: Weniger ist mehr. Wer dem Bauhaus Stil zu schätzen weiß, der wird diese Uhren lieben.

Femina-Bauhaus.jpg

Die Kollektion von Femina Sport zeigt sich, wie der Name bereits verrät, im sportlichen Schick. Die schicke sportive Ausstrahlung ist für jene Frauen gedacht, die schön, selbstbewusst und sportlich sind. Auffallend an diesen Modellen sind die bunten Farben, mit denen gearbeitet wurde. Sowie das wundervoll angelegte Ziffernblatt aus Perlmutt.

Femina Sport

Die Femina Fashion Uhren sorgen für einen unnachahmlichen Glanz bei ihren Trägerinnen. Frauen, die es gerne glitzern und funkeln sehen an ihrem Handgelenk, die entscheiden sich bestimmt für ein Modell aus der Kollektion Feminal Fashion.

Femina Fashion

Vielen Damen ist es ein Bedürfnis, dass sie eine Uhr an der Hand tragen, die über ein stimmiges Edelstahlarmband verfügt. Darum hat ZENO-WATCH BASEL dafür eine eigene Kollektion entworfen. Die Kollektion mit den Edelstahlarmbändern, diese hat den Ladys die große Auswahl zu bieten.

Femina Stainless

Die Femina Jahrgang Uhren von ZENO machen nostalgisch in ihrer schönsten Form auf sich aufmerksam. Diese Kollektion hat sich Vintage verschrieben. So entstanden Uhren Schönheiten, die über Jahrzehnte ihren Reiz nicht verlieren.

Femina Jahrgang

Die Loty Ladys haben sich dem Pilot-Stil angehängt. Wer schon immer von diesem Stil fasziniert wird, der sollte die coole Pilotuhr für das kleine Handgelenk auswählen. Das Styling dieser Uhr zeigt sich unverkennbar und gibt mehr über die Stärke seiner Trägerin preis.

Loty Lady

Die XL Gladiator Uhren haben den kreativen Dreh heraus. Denn sie überzeugen mit ihrem revolutionären, innovativen Design. Ein Design, das alle Blick auf sich zieht.

XL Gladiator

Gerne dürfen Sie bei unseren ZENO-WATCH BASEL Uhren noch weiter schmökern, bestimmt haben wir auch das passende Modell für Sie lagernd.


27. Februar 2019

Unendliche Möglichkeiten mit Bluetooth Uhren

Jährlich hört man von technischen Innovationen und neuen Erfindungen. Durch Schnittstellen, begnadete Programmierer und schlaue Köpfe leben wir in einer  Zeit, die sich schnell wandelt. Und auch Uhrenhersteller müssen sich immer mehr anpassen, um auf dem Markt mithalten zu können. Wer wenn nicht CASIO sollte die neuesten Funktionen in Uhren verbauen? Schon seit 1946 begeistert die Weltmarke ihre Fans mit modernen, gut ausgestatteten, aber auch günstigen Geräten. Mit der neuen Uhren Reihe Edifice hat Casio nun wieder voll in das Schwarze getroffen. Denn bei dieser Uhr treffen nützliche Features, tolle Designs und die Bluetooth-Technologie aufeinander. Am Ende des Artikels ist eine Zusammenfassung zu finden.

Funktionen der Casio Edifice 900D

günstige Bluetooth Uhr

Neben den Standard-Features und der hochwertigen Verarbeitung, auf die ich später noch eingehen werde, besitzt die Edifice 900D zahlreiche Funktionen die, in so manchen Lebenssituation, sehr von Vorteil sein können. Egal ob Business-Mann, normaler Familienmensch oder Weltenbummler, die Casio-Edifice-Reihe hat für jeden etwas dabei.

Die Bluetooth-Verbindung

Über eine moderne Bluetooth 4.0 Technologie kommuniziert die Uhr mit dem eigenen Smartphone. Ein einfacher Tastenklick genügt und die 2 Geräte sind miteinander verbunden. Um diese schnell und einfach herzustellen, hat sich Casio für eine elektronische Krone mit einem Smart-Access-System entschieden. So kann man mit einem Smartphone auf die Uhr zugreifen und diese nach wünschen Anpassen.

Der Phone Finder

Diese Funktion macht die Casio 900D zu meinem absoluten Favoriten. Wie viel Zeit im Jahr verschwenden wir auf der Suche nach dem Smartphone, wenn wir es verlegt haben? Eindeutig zu viel. Doch damit ist jetzt Schluss. Eine Knopfbetätigung genügt und auf dem Handy läutet ein Alarm. Natürlich funktioniert dies nur, wenn eine Bluetooth-Verbindung besteht.

Die Airplane-Funktion

Um auf Reisen mit einem Flugzeug keine Probleme zu verursachen, besitzt die Edifice 900D einen sicheren Airplane-Modus. Betätigt man diesen, werden der Funk- und GPS-Empfang ausgeschaltet und die Uhr in einen Offline-Modus versetzt. Genauso wie Handys können auch andere Geräte wie beispielsweise Uhren durch Signale die Bordcomputer eines Flugzeuges stören. Mit dieser Funktion lassen sich jegliche Gefahren beseitigen und man kann beruhigt fliegen.

Die Geschwindigkeitsanzeige

Stellt man vor dem Beginn einer Reise die Strecke ein und aktiviert den Zeitmesser, wird am Ziel automatisch die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt. Zugegeben, lebensnotwendig ist diese Funktion nicht. Trotzdem kann man mit dieser Information auch einiges Anfangen.

Der E-Mail Indikator

Bekanntlich schlafen Geschäftsmänner nie. Dennoch kann der Alltag mit der Casio Edifice Reihe vereinfacht werden. Sobald eine Email auf dem Handy eingeht, leuchtet ein Symbol auf dem Zifferblatt der Uhr auf. So verpasst man keine wichtigen Nachrichten mehr und muss nicht im 5-Minuten-Takt den Posteingang überprüfen.

Die Verarbeitung der Casio Edifice 900D

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Neben den Zahlreichen Funktionen, die ich noch nicht einmal alle aufgezählt habe, ist die Casio 900D sportlich und elegant. An die Umwelt hat die japanische Firma auch gedacht, denn in das matte Edelstahlgehäuse wurde ein energiesparendes Manufaktur Solarwerk(CAL.5560) verbaut. Das Gliederarmband ist aus massivem Edelstahl gefertigt und mit einer Drückerfaltschließe versehen. Alle Materialien sind erfahrungsgemäß antiallergisch und von den Maßen perfekt für ein stattliches Männer Handgelenk geschaffen. Das leicht gewölbte Mineralglas ist kratzfest und somit sehr widerstandsfähig. Selbstverständlich besitzt dieses Meisterwerk neben den oben erwähnten Funktionen auch noch etliche herkömmliche Anwendungen wie eine Stoppfunktion, einen Tagesalarm, Weltzeiten aus mehr als 300 Städten und einen automatischen Kalender. Man muss nicht einmal bei der lästigen Sommer- und Winterzeit die Uhr kalibrieren, denn das tut sie voll automatisch.

Zusammenfassung

– Multifunktions Manufaktur Solarwerk
– Zweite Zeitzoneegriert
– Datums- und Wochentagsanzeige/Tagesalarm/Automatischer Kalender
– Stoppfunktion (- 24 Std.)
– Geschwindigkeitsanzeige
– Flugmodus (Offline Modus)
– Phone Finder
– E-Mail Indikator
– Edelstahlgehäuse (matt)
– kratzgeschütztes Mineralglas (leicht gewölbt)
– verschraubter Edelstahlboden
– massives Edelstahl Gliederarmband mit Drückerfaltschliesse
– Materialien erfahrungsgemäss antiallergisch

Die Casio Bluetooth Edifice Uhren hier günstig kaufen.


25. Februar 2019

TALKiNG WATCH – Die sprechende Uhr für Menschen mit Sehschwäche

Mittlerweile haben sich Uhren zu unseren alltäglichen Begleitern gemausert. Doch was für uns ganz verständlich ist, muss nicht unbedingt für einen anderen normal sein. So hatten ältere Menschen mit Sehschwächen oder sogar Blinde nicht die Möglichkeit, eine Uhr für ihren traditionellen Nutzen  einzusetzen, denn sie können die Uhrzeit nur schwer oder gar nicht ablesen. Doch dank dem deutschen Uhrenhersteller Paragon muss dies nicht länger ein Traum für Sehbehinderte bleiben.

TALKiNG- Simple Technik mit großem Nutzen

Marschall Talking Uhr
„Schlicht aber dennoch brillant!“ -Lukas Vossler

Eines der günstigeren, aber dennoch wirkungsvollen, Modellen ist die TALKiNG WATCH – eine einfache digitale Armbanduhr. Das Design ist Schlicht, aber dennoch erfüllt sie ihren Zweck. Betätigt man den grossen und kaum verfehlbaren grünen Punkt auf der rechten Seite des Gehäuses, liest die Uhr automatisch die aktuelle Uhrzeit in deutscher Computersprache ab. Aber das ist noch nicht alles, denn wie soll ein blinder Mensch die aktuelle Zeit einstellen? Auch für dieses Problem hat Marschall eine Lösung gefunden. Jegliche Einstellungen, die an der Uhr gemacht werden können, werden laut vorgelesen. Natürlich dauert dieser Prozess etwas länger, aber dennoch kann jeder diese Uhr in vollem Umfang einsetzen. Und sogar eine Weckfunktion besitzt die TALKiNG-Uhr. Über den Knopf links oben am Gehäuse kommt man in das Menü und kann dort problemlos und mit akustischer Ansage, den Wecker auf die gewünschte Zeit einstellen. Über die Taste rechts oben kann man ein stündliches Signal aktivieren oder deaktivieren. Falls diese Funktion eingeschalten ist, gibt sie jede Stunde einen Pieps-Ton von sich. So verliert der Träger nicht das Zeitgefühl und kann seinen Tag besser planen.

Eine grosse Freude schenken

Die TALKiNG Uhr eignet sich hervorragend für einen Freund oder ein Familienmitglied mit Sehschwächen. Mit derartigen Problemen ist man stark in der Lebensqualität eingeschränkt. Aber mit der Marschall Uhr kann man dennoch etwas Unabhängigkeit erlangen. Dazu kostet dieses hilfreiche Utensil nur CHF 49.-, ein Preis, der bei diesem gewaltigen Mehrwert für den Träger, auf jeden Fall erschwinglich ist. Denn mit dieser Uhr schenkt man mehr als nur einen Zeitanzeiger- man schenkt ein Stückchen Freiheit. Selbstverständlich sind auch Senioren über diese Uhr erfreut, denn so müssen sie nicht angestrengt auf das Zifferblatt schauen oder die Brille heraus kramen.

Hier kann man die TALKiNG Uhr für Blinde kaufen.

Technische Daten der TALKiNG Uhr

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– Quartz-LCD-Uhr
– digitale Zeitanzeige (24h)
– sprechende Zeitangabe
– Stundensignal (aktivierbar/deaktivierbar)
– Weckfunktion (Alarm)
– Duroplast Kunststoffgehäuse (schwarz)
– flaches Acrylglas
– korrosionsarme Kunststoffdrücker
– Edelstahlboden (mit Schrauben gesichert)
– einfaches Polyurethan Kunststoffband (schwarz)
– Kunststoff Dornschliesse (schwarz)
– Materialien erfahrungsgemäß antiallergisch


Link → Talking Clocks / Sprechende Armbanduhren

Weitere Infos im Uhren-Magazin