Stichwort: Uhrmacher

14. Januar 2021

Uhren Reparaturen per Post

Uhren Reparaturen Schweiz

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4001 Basel

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Uhren Reparaturen Basel

Unser Kundenservice

Bei Fragen steht Ihnen unser Kundenservice mit Rat und Tat zur Seite und berät Sie umfassend zu unserem Uhrmacher-Service. Wenden Sie sich zudem telefonisch an unsere Mitarbeiter für die Reparatur einer Uhr, die nicht in unserem Shop vertreten ist. Nach vorheriger Absprache machen wir auch Ihnen gerne ein Angebot zu unseren Serviceleistungen.

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7. November 2018

Andreas Strehlers Taschenuhren – der dezente Luxus

Andreas Strehler ist ein Schweizer Uhrmacher und Konstrukteur und Tüftler-Genie, geboren 1971 in Winterthur.

Unter seinen Taschenuhren fällt ein Modell besonders auf: Der Tischkalender mit der speziellen Funktionsweise, der die Uhrenwelt revolutioniert hat.

Der Tischkalender von Andreas Strehler

Der Tischkalender von Andreas Strehler strahlt Perfektion in der Uhrmacher-Handwerkskunst aus und weiß diese mit jugendlichem Pioniergeist zu kombinieren.

Schon 1998 stellte Strehler den Tischkalender als seine erste eigene Schöpfung vor. Dieses Werk ist im Grunde eine Tischuhr oder Schreibtischuhr, weil das Prachtstück über einen Sockel verfügt und sich von daher gut platzieren lässt. In den Sockel sind zwei Uhren – oder besser: Zifferblätter – eingelassen. Das linke Kleinere zeigt den Wochentag an. Das in der Mitte positionierte größere Zifferblatt stellt einen ewigen Kalender dar, der Datum und Monat anzeigt.

Doch damit noch nicht genug: Auf der rechten Seite des Tischkalenders befindet sich eine herausnehmbare Taschenuhr.

Der Clou: Diese Taschenuhr synchronisiert sich beim Einsetzen automatisch mit dem ewigen Kalender. Das Prachtstück verfügt über unterschiedliche, feinmechanisch ausgeklügelte Vorrichtungen zur Sicherheit, damit fehlerhafte Auslösungen nicht auftreten.

Dieses einzigartige Kunstwerk braucht „seine“ spezielle Taschenuhr wie ein Fisch das Wasser: Nur mit ihr funktioniert die Synchronisation.

Der Sockel versorgt den Kalender mit einer eigenen Energieversorgung, aber sie ist nur für das Weiterschalten des ewigen Kalenders gedacht. Selbstständig weiterschalten kann der Kalender nicht, dafür braucht er den Impuls der Taschenuhr. Erst wenn die Taschenuhr eingesetzt worden ist, weiß der Kalender die Zahl der in der Zwischenzeit vergangenen Tage und die Anzeige des Datums schaltet sich auf die aktuelle Position.

Öffentliche Reaktion auf den kühnen Erstling

Volle 3’000 Stunden Arbeit steckte Strehler in seinen Tischkalender. Man kann und muss sich vorstellen, wie viel Herzblut in der Entwicklung, Manufaktur und Perfektion dieses Erstlingswerks steckt. So etwas hatte es noch nie gegeben! Eine abnehmbare Taschenuhr für unterwegs, die sich – setzt man sie wieder ein – in eine Tischuhr verwandelt und den Kalender mit der Datumsanzeige versorgt. Und das alles rein mechanisch: Tradition trifft auf das Informationszeitalter.

Wenn man die Taschenuhr aus der Verankerung nimmt, stehen die anderen Zeiger still und bewegen sich erst wieder, wenn die Taschenuhr als Meisterin des Kunstwerks wieder an ihrem Platz ist.

Inzwischen steht das Unikat in einem Museum und genießt Weltruhm. Dabei waren die Reaktionen aus der Uhrmacherszene zunächst nicht nur positiv. Als Strehler den Tischkalender 1998 erstmalig zeigte, hätte er sich mehr Enthusiasmus gewünscht. Heute führt er die teils verhaltenen Reaktionen auf seine damalige Jugend zurück – er war ja erst 27 Jahre alt. Die eingefleischten Entscheider der Uhren-Szene trauten einem jungen Nachwuchstalent nicht viel zu – oder wollten es nicht. Die Komplexität des Meisterwerks, seine feinmechanische Meisterleistung, seine ausgeklügelt kombinierte Funktionsweise und seine Rafinesse durchschauten damals nicht viele.

Heute ist die Uhr längst ein Begriff und aus der Uhrenwelt als Meilenstein der Uhrengeschichte nicht mehr wegzudenken – solide Qualität, zeitloses Design und kühne Innovation setzen sich eben durch.

Mit dem Modell „Zwei“ gestaltete Andreas Strehler mittlerweile eine Taschenuhr, die durch ihre feine Eleganz und ihren dezenten historisierenden Anklang besticht.


Andreas Stehler hat seine Ausbildung zum Uhrmacher-Rhabilleur an der Uhrmacherschule in Solothurn abgeschlossen. Weitere Infos unter: www.astrehler.ch


10. November 2017

Gendertag – Zukunftstag im Au Bijou

Gleich zwei Mädschen haben die Uhren-Bijouterie Au Bijou in der Basler Innenstadt am Zukunftstag besucht und einen Schnuppertag absolviert. Der Zukunfts- oder Gendertag soll den Mädchen und Jungen eine geschlechtsunabhängige Berufs- und Lebensplanung ermöglichen.

Deborah (12) und Lena (13) aus der Region Basel, lernen die Berufe Uhren-Bijouterie Verkäuferin, Uhrmacherin, kaufmännische Sachbearbeiterin und Speditionskauffrau kennen. Nacheinander schauen Sie den Mitarbeiterinnen über die Schultern und können selber auch praktische Erfahrungen sammeln.

Unter Anleitung der Uhrmacher-Rhabilleuse Tirza W. nehmen die Mädchen ein meschanisches Taschenuhrwerk auseinander und lernen es wieder zusammen zu setzen.

Geschichlicheit und viel Geduld ist gefordert. Beide „Junguhrmacherinnen“ schlagen sich tapfer ohne beim Zusammenbau Zahnräder oder Schrauben übrig bleiben…

Brigitte H. zeigt was Wareneingangskontrolle alles beinhaltet. Kontrolle des Lieferscheins, optische und technische Kontrolle der Artikel und der Unterlagen , Etikettierung und  Verkaufsvorbereitung…

Im Internet einkaufen? Michaela L. zeigt wie es auf der anderen Seite der Leitung aussieht, wenn die Bestellungen vom Online Shop ankommt und die Bezahlungen gebucht und zu weiteren Verarbeitung weitergeleitet werden.

Wie dann die bestellten Uhren den Weg zum Kunden finden, diese sicher verpackt, alle Unterlagen zusammengetragen und alles versendet wird, lernen Debroah und Lena bei Andrea S. kennen.
 

Kundengespräche führen, und was alles vorher und nachher gemacht werden muss, damit die Kundschaft sicher beraten werden kann, erleben die beiden live bei Geraldine M. und Therese R.


Auch Papi und Grossi duften den fleissigen jungen Mädchen viele Fragen beantworten und sind sehr zufrieden, wie sich die beiden engagiert haben.

Informationen über den Beruf Uhrmacher im Film der Uhrmacherschule in Grenchen:


1. April 2014

Drei Uhrmacher aus der Region – und drei verschiedene Welten

Aus Basel und dem Baselbiet kommen drei Ausstellerder diesjährigen Baselworld.

Auch sie stellen sich auf die neusten Uhrentrends ein, doch die Umsetzung ist von Marke zu Marke wieder verschieden.


Nutzen der Messe

Die drei Hersteller könnten unterschiedlicher nicht sein. Zum einen gibt es Oris aus Hölstein, die teuerste Uhrenmarke der Region, angesiedelt im mittleren Preissegment mit Uhren zwischen 1’000 und 5’000 Franken. Grovana verkauft Uhren zwischen 300 und 700 Franken und dazwischen befindet sich die Zeno-Watch Basel. Neben den verschiedenen Preissegmenten haben die Firmen auch unterschiedliche Betriebsgrössen, weshalb sie von der Messe unterschiedlich profitieren. Für Oris sei das Event, wie eine Familienzusammenkunft: Es ist das einzige Mal im Jahr, bei dem sich weltweit alle Angestellten des Unternehmens treffen, wie Vizepräsident Rolf Studer von Oris gegenüber der bz sagte. Auch die Tenniker Grovana nimmt bereits seit 40 Jahren an der Messe teil. Für sie ist es die weltweit wichtigste Messe überhaupt.Obschon die kleine Zeno fast ein Fünftel ihres Jahresumsatzes an der Messe erzielt, stellt Felix Huber, Seniorchef der Basler Uhrenfirma, den Nutzen der Messe etwas infrage, da die Standmiete ihn fast 100’000 Franken koste. Er wisse nicht, ob sich die Teilnahme unter dem Strich rechnet. Auch beim Design unterscheiden sich die Uhrmacher, wie an den diesjährigen Kollektionen zu erkennen ist.

Uhrwerk ist nicht gleich Uhrwerk

Nicht nur beim Aussehen, auch am Herz, dem Uhrwerk, scheiden sich die Geister. Oris produziert ausschliesslich mechanische Uhren. Mit der diesjährigen Kollektion bringt sie sogar zum ersten Mal – seit der Abspaltung von der Swatch Group 1982 – eine Uhr mit eigenem mechanischem Uhrwerk auf den Markt.Dagegen verkaufen sich bei Zeno-Watch Basel die Uhren mit elektronischem Innenleben wieder besser, wie Felix Huber sagte. Vor allem in Asien stossen die etwas günstigeren Uhren auf eine grosse Nachfrage, während die Verkäufe von mechanischen
Uhren etwas ins Stocken geraten sind…

bz Artikel vom 25.03.2014, von Christoph Hirter Hirter