Stichwort: Basel

6. November 2019

Das Ende der Basler Hauptpost

Wie die Pressestelle der Post heute mitteilte, wird die Hauptpost an der Rüdengasse in Basel nun definitiv Ende 2021 geschlossen.

Letztes Jahr hatte sich die Post noch mit dem Kanton Basel-Stadt geeinigt, die Hauptpost bis Ende 2020 weiterzuführen. In Zukunft wird man nun auf Ersatzfilialen mit Partnern ausweichen wollen. Zusätzlich sind eine neue Postfachanlage, eine bediente Aufgabestelle für Geschäftskunden und Geldautomaten von Postfinance an verschiedenen Standorten in der Innerstadt geplant…

In einer Mitteilung schriebt die Post von «massiven Einbrüchen beim Kerngeschäft» wegen elektronischer Kommunikation und gestiegener Mobilität. Wegen den hohen Mietkosten sei das Objekt an der Rüdengasse leider stark defizitär.

Die Axa Winterthur, seit fünfzehn Jahren Eigentümerin des Gebäudes Ecke Rüdengasse/Freie Strasse, will diesen Vorwurf aber nicht auf sich sitzen lassen. Sprecher Urban Henzirohs sagte dazu, dass der im 2014 neu vereinbarte Mietzins an dieser Lage sogar unter dem Marktmietzinsniveau liegen würde. Gemessen am Vermögenswert ist die Schweiz übrigens der zweitgrösste Markt von Axa Investment Managers Real Assets. Das verwaltete Vermögen beträgt mehr als 15 Milliarden Franken.

Die Sprecherin der Post Jacqueline Bühlmann, bleibt aber bei ihrer Haltung und sagt:
«Der Mietpreis ist für die von uns belegten 1’100 Quadratmeter sehr hoch.»

Die Post ist mit 2.6 Millionen m2 der 5 grösste Immobilienverwalter der Schweiz. Die Hauptpost gehört aber der AXA Winterthur.

Die Chronik der Basler Hauptpost
Bis 1904 befand sie sich im Besitz des Kantons Basel-Stadt. Dann wurde die Liegenschaft von der Eidgenossenschaft zum damals gigantischen Preis von 1.7 Millionen Franken übernommen. Ende der 1920er-Jahre ging sie schliesslich in den Besitz der Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) über. Mit deren Auflösung 1997 wurde das Gebäude auf die Swisscom überschrieben. Diese verkaufte 2001 zu einem nicht genannten Preis an die Axa Winterthur. ( Wikipedia)

Die Hauptpost ist ein Wahrzeichen von Basel und hat einen grossen geschichtlichen und emotionalen Wert für die Stadtbevölkerung.

Was in Zukunft mit der Hauptpost geschehen soll, ist leider noch ungewiss…


Das schreibt die Presse dazu:
BZ-Basel: Schliessung aufgeschoben
Telebasel Das Ende der Basler Hauptpost
Basilisk: Die Hauptpost macht Ende 2021 zu
Aargauer-Zeitung: Postfiliale kommt in Kiosk unter
SRF: Protest gegen die Schliessung der Basler Hauptpost
Baz-Onine: Galgenfist für Hautpost Rüdengasse verlängert
Schweizer am Wochenende: AXA Winterthur äussert sich zur Schliessung



22. Juni 2019

BaselCard

Basel Card for Tourists

Übernachtenden Gästen wird beim Check-in eine persönliche BaselCard überreicht, die im Kreditkartenformat ganz einfach abgetrennt werden kann. Die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder das kostenlose Surfen im Gäste-WiFi gehören ebenso zu den attraktiven Leistungen der BaselCard wie 50% Rabatt auf Eintritt in die Basler Museen, den Basler Zoo, das Theater Basel und vieles mehr.
Weitere Infos



5. März 2019

Modisch frech oder zeitlos schön – Wie sollen sie gestaltet sein, die ZENO-WATCH BASEL Damenuhren?

ZENO-WATCH BASEL – Unabhängige Schweizer Uhrenfabrik seit 1922 –  Wirbt mit dem Slogan: Ein Mensch als Mensch. Was will  dieser Slogan vermitteln? Ein Uhren Design, welches den Spirit der Uhrmacher-Leidenschaft in sich trägt, erfindet sich immer wieder neu. Es gibt ein stimmiges Statement für seine Träger ab.  Einmal modisch frech und dann wieder die zeitlose Eleganz vorzeigend. Oder von beiden Eigenschaften etwas. Wie diese ZENO-WATCH BASEL, Medium Size Crystals, Quarzuhr weiss es gekonnt vormacht.

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Von Hand hergestellt – Das Geschick erfahrener Uhrmacher macht es möglich

ZENO-WATCH BASEL ist es ein großes Anliegen, dass ihre qualitativ erstklassigen Zeitmesser einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis unterliegen. Darum investiert das Unternehmen nicht in die Werbung, sondern in ihre Produkte. Ein Konzept, das aufging. Denn seit dem Jahre 1922 werden Uhren mit ihrem faszinierenden Charisma und Charme hergestellt. Ein Charme, der sich der zeitlosen Schönheit angeschlossen hat und deshalb Raum und Zeit überdauert.

Werfen wir einen Blick in die Vergangenheit

Die ersten Errungenschaften der Schweizer Uhrenfabrik waren aus Gold gefertigt. Das 15-jährige Bestehen im Jahre 1937 wurde zum Anlass genommen, die erste Uhr mit Stopp-Funktion und Akustik-Telemeter vorzustellen. Wenige Jahre später – 1949 – stellte sich ZENO-WATCH der ganzen Welt auf der Uhrenmesse in Basel vor. Die erste mechanische Uhr der Flieger war der nächste Meilenstein des Unternehmens. Felix W. Huber ist es im Jahre 1965 gelungen, die erste mechanische ZENO-Uhr zu erschaffen. Die ersten Basel Kreationen krönte eine Vakuumhandgelenkuhr, die den Namen Compressor erhielt. Auch die Spaceman Uhren, die in den Jahren 1972 bis 1978 produziert wurden, gelten als hauseigene Fertigung des Unternehmens Huber und sind heute nach wie vor als die inspirierende Errungenschaft im Uhrenhandel.

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Felix W. Huber ist es also zu verdanken, dass sich die Uhren von ZENO-WATCH BASEL mit ihrem unverwechselbaren Charakter und der zeitlosen Eleganz einen Namen machen konnten, der bis heute nicht an Attraktivität eingebüsst hat. Denn die traditionelle Verarbeitung schafft es Technik und Design auf harmonische Art zu vereinen und ein Meisterwerk an der Hand den passenden Namen zu geben – ZENO-WATCH BASEL. Gut gemacht Felix W. Huber! Der Mann, der hinter den ZENO-Uhren steckt.

Werfen wir einen Blick in die Zukunft

ZENO-WATCH BASEL weiss nur zu gut, dass sich die Uhrenträgerinnen von heute modern und selbstbewusst zeigen. Die Frauen wollen ein Design für ihre Uhr, die den eigenen Stil vollkommen macht. So hat es sich die Schweizer Uhrenfabrik zur Aufgabe gemacht, unterschiedliche Stilrichtungen für die Welt der Ladys anzufertigen. Dazu gehören: Femina Bauhaus, Femina Sport, Femina Fashion, Femina Stainless, Femina Jahrgang, Loty Lady und XL Gladiator.

Die Kollektion von Femina Bauhaus stützt sich auf das Motto: Weniger ist mehr. Wer dem Bauhaus Stil zu schätzen weiß, der wird diese Uhren lieben.

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Die Kollektion von Femina Sport zeigt sich, wie der Name bereits verrät, im sportlichen Schick. Die schicke sportive Ausstrahlung ist für jene Frauen gedacht, die schön, selbstbewusst und sportlich sind. Auffallend an diesen Modellen sind die bunten Farben, mit denen gearbeitet wurde. Sowie das wundervoll angelegte Ziffernblatt aus Perlmutt.

Femina Sport

Die Femina Fashion Uhren sorgen für einen unnachahmlichen Glanz bei ihren Trägerinnen. Frauen, die es gerne glitzern und funkeln sehen an ihrem Handgelenk, die entscheiden sich bestimmt für ein Modell aus der Kollektion Feminal Fashion.

Femina Fashion

Vielen Damen ist es ein Bedürfnis, dass sie eine Uhr an der Hand tragen, die über ein stimmiges Edelstahlarmband verfügt. Darum hat ZENO-WATCH BASEL dafür eine eigene Kollektion entworfen. Die Kollektion mit den Edelstahlarmbändern, diese hat den Ladys die große Auswahl zu bieten.

Femina Stainless

Die Femina Jahrgang Uhren von ZENO machen nostalgisch in ihrer schönsten Form auf sich aufmerksam. Diese Kollektion hat sich Vintage verschrieben. So entstanden Uhren Schönheiten, die über Jahrzehnte ihren Reiz nicht verlieren.

Femina Jahrgang

Die Loty Ladys haben sich dem Pilot-Stil angehängt. Wer schon immer von diesem Stil fasziniert wird, der sollte die coole Pilotuhr für das kleine Handgelenk auswählen. Das Styling dieser Uhr zeigt sich unverkennbar und gibt mehr über die Stärke seiner Trägerin preis.

Loty Lady

Die XL Gladiator Uhren haben den kreativen Dreh heraus. Denn sie überzeugen mit ihrem revolutionären, innovativen Design. Ein Design, das alle Blick auf sich zieht.

XL Gladiator

Gerne dürfen Sie bei unseren ZENO-WATCH BASEL Uhren noch weiter schmökern, bestimmt haben wir auch das passende Modell für Sie lagernd.


26. September 2018

Auf die Umwelt achten während man beruhigt schläft

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger auf die Umwelt zu achten. Seit Jahren betreiben wir Raub an den zukünftigen Generationen, indem wir wertvolle Ressourcen, in unglaublichen Mengen verbrauchen. Der Grund dafür ist jedoch recht simpel: Unsere Luxus-Vorstellungen werden immer höher geschraubt und die zahl der Menschen steigt extrem. Das benötigt selbstverständlich auch enorme Strom- und Energiemengen.

Der umweltfreundliche Wecker

Und genau hier setzt Filius Zeitdesign an. Durch die eingebauten Solarzellen benötigt der Solar Wecker keine weiter Stromquelle und verbraucht somit nur regenerativen Strom. Stellt euch mal vor wie viel Strom eingespart werden kann, wenn jeder Deutsche oder sogar jeder Mensch einen Solar-Wecker verwenden würde!

Aber nicht nur bei der Stromversorgung hat Filius auf Nachhaltigkeit geachtet. Auch die verarbeiteten Materialien können einfach entsorgt werden und stellen keine Gefährdung der Natur dar. Zum Beispiel werden die Metalle und Chemikalien Cadmium, Quecksilber und Nickel schon gar nicht erst verwendet.

Nie wieder verschlafen dank Solar-Lade-Funktion

Filius Silent Funk-Solarwecker

Jeder kennt diesen Moment wenn man aufwacht und sich fragt, ob das Wochenende schon begonnen hat, weil der Wecker nicht geschellt hat. Doch dann muss man panisch realisieren, dass man verschlafen hat und die Batterien des Weckers einfach leer sind. Damit ist jetzt Schluss. Denn der Filius Silent Funk-Wecker lädt sogar bei sehr schlechten Lichtverhältnissen. So kann man ihn auch in schlecht beleuchtete Räume sicher Laden. Filius selbst wirbt mit dem Spruch: „Dieser Wecker benötigt weniger Licht als ihre Zimmerpflanze!“.

Mit Silent-Uhrwerk besser schlafen

Als Uhrwerk wurde ein Präzisions Funk-Solarwerk (Cal. UTS Germany) verwendet. Das Zifferblatt ist weiß und mit schwarzen Ziffern bestückt. Wenn man es jedoch genauer betrachtet, fällt einem auf, dass der Sekunden-Zeiger fehlt. Und das ist beabsichtigt, denn dadurch verschwindet das lästige ticken und der Wecker wird komplett Geräusch los.

Für Langschläfer ist das Repeater-Feature von Vorteil. Sobald der Wecker klingelt und man den Repeater-Knopf betätigt, hört das Wecksignal auf und fängt 5-Minuten später erneut an. So kann man sich ohne Komplikationen noch ein bisschen erholen.

Fazit

Der Solar-Funkwecker von Filius besitzt neben seiner Umweltschonenden Konstruktion auch noch weiter nützliche Features. Zu den praktischen Funktionen zählt zusätzlich auch die Funkuhr selbst, die automatisch die richtigen Zeit- und Datumsangaben aktualisiert und sich sogar, bei der Sommer- und Winterzeit, selbstständig umstellt.

Dieser Wecker hat nur aussagekräftige Vorteile. Praktisch, handlich und umweltfreundlich. Nachteile sind hier nur schwer zu finden.

Falls ich euer Interesse geweckt habe, könnt ihr hier den Filius Silent Funk-Solarwecker erwerben.


Funk-Solar-Wecker made in Germany

Solar Wecker


7. September 2018

2 prachtvolle Patek Taschenuhren

Eine Rarität für den gehobenen (und teuren) Geschmack wird mehrmals vergeblich in Versteigerungen angeboten

Die Patek Calibre 89 besitzt 33 Komplikationen und verfügt über einen ewigen Kalender, der bis in das 28. Jahrhundert keiner Korrektur bedarf. Auch zeigt die Calibre 89 das Osterdatum an – obwohl dieses dem kirchlichen Kalender unterliegt und um bis zu vier Wochen variieren kann.

Die Patek Calibre 89 – Anlass und Entstehung der Taschenuhr

Dass Uhren und Taschenuhren auch Komplikationen haben können, ist bekannt. Als Komplikation bezeichnet man Funktionen der Uhr, die über die blosse Zeitmessung hinausgehen, wie z. B. die Datumsanzeige, einen Mondkalender oder eine Melodie, die die Uhr spielt. Zu den Uhren mit den meisten Komplikationen zählt immer noch die Calibre 89 aus dem Hause Patek Philippe. Sie besitzt stolze 33 Komplikationen, sodass selbst der Uhrenkenner sich fragen muss, wie diese Uhr mit so viel filigraner und komplex verwobener Technik überhaupt geschaffen werden konnte.

Diese edle Taschenuhr wurde im Jahre 1989 der Öffentlichkeit präsentiert. Der Anlass war das 150. Firmenjubiläum von Patek Philippe, das man mit der Calibre 89 Taschenuhr krönen wollte. Sie galt danach für mehr als 25 Jahre als die Taschenuhr mit den meisten Komplikationen. Diesen Rang hat sie mittlerweile an eine andere Taschenuhr abtreten müssen, aber sie ist immer noch eine der kompliziertesten Uhren von Patek Philippe.

Stolze neun Jahre dauerte die Arbeit vom ersten Entwurf bis zur fertigen Luxusuhr. Die Entwicklung und Forschung allein verschlang 5 Jahre, die Produktion weitere vier Jahre. Dabei ist die Patek Calibre 89 eine echte Rarität: Es gibt nur 4 Stück, nämlich eine aus Gelbgold, eine aus Weissgold, eine aus Roségold und eine aus Platin. Ausserdem kann man den Prototyp dieser Mini-Serie für Wohlbetuchte heute im Patek Philippe Museum bestaunen.

Wichtige Produktmerkmale der Patek Calibre 89

Eine Taschenuhr mit so zahlreichen Funktionen besitzt natürlich ein hoch komplexes und äusserst kleinteilig gearbeitetes Innenleben und eine aufwendige Ausstattung. Zu dieser gehören:

  • 2 Zifferblätter
  • 8 Anzeigescheiben
  • 24 Zeiger
  • 728 Einzelteile im Uhrwerk mit u. a. 61 Brücken, 184 Rädern, 332 Schrauben, 415 Stiften und 429 weiteren mechanischen Komponenten
  • und vor allem: 129 Rubine

Kennzeichen der Patek Calibre 89 auf der Vorderseite sind:

  • Durchmesser des Gehäuses: 88.2 mm im Durchmesser
  • Höhe des Gehäuses: 41.07 mm
  • ewiger Kalender mit 4-stelliger Jahresanzeige in einem Fenster
  • Mondphasen und Mondalter
  • Schleppzeiger (um die Zeit zu stoppen, ohne die Uhr anzuhalten)
  • eine zweite Zeitzone

Auch die Rückseite hat es in sich, denn sie bietet die astronomischen Daten wie Sternzeit, Zeiten des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs, Zeitgleichung, Sonnenwende, Jahreszeiten, Tag- und Nachtgleichen, eine rotierende Sternkarte und die Sternzeichen.

Natürlich verfügt diese Taschenuhr auch über eine durchdachte Akustik, z. B. mit einer Grande und Petite Sonnerie. Die Grand Sonnerie schlägt jede Viertelstunde und die Petite Sonnerie stündlich. Auch eine Minutenrepetition ist dabei, ebenso ein Alarm, für den eine fünfte Tonfeder eingebaut wurde.

Für diese Uhr wurden die Schweizerischen Patente für die Anzeige des Osterdatums und des weltlichen ewigen Kalenders verzeichnet. Das Osterdatum ist insofern eine Besonderheit, als dass es nach dem Kirchenkalender um bis zu vier Wochen unterschiedlich sein kann. Der ewige Kalender verfügt über einen Zyklus aus 400 Jahren und muss bis in das 28. Jahrhundert hinein nicht korrigiert werden.

Die Patek Calibre 89 findet keinen Käufer

Die Patek Calibre 89 fand bereits bei einer Auktion von Christie’s in New York im Jahr 2016 keinen Abnehmer. Der damals angesetzte Preis betrug stolze 11 Millionen US-amerikanische Dollar. Sotheby’s versuchte es im Mandarin Oriental Hotel in Genf 2017 noch einmal – und scheiterte wieder. Dieses Mal sollten mindestens 6.5 Millionen Schweizer Franken gezahlt werden. Vom Weltrekord für die teuerste Taschenuhr ist die Patek Calibre 89 dennoch weit entfernt. Für die „Henry Graves“ – ebenfalls von Patek Philippe – wurde der bisher höchste Preis bezahlt: CHF 23’237’00.- einschliesslich Aufgeld. Die teuerste Uhr der Welt gehört heute einem unbekannten Besitzer.


Die Supercomplication von Patek Philippe

Die teuerste Taschenuhr der Welt war auch lange Zeit die komplizierteste

Die Taschenuhr namens Supercomplication stammt aus dem Hause Patek Philipp und wurde 1932 gefertigt. Im Jahr 2014 wechselte sie bei Sotheby’s den Besitzer – für stolze 19,4 Millionen Euro oder 23.2 Millionen Franken. Der Aktionsort steht seit jeher für eine grosse Uhrentradition: Genf.

Supercomplication: Der Name ist Programm

Die Supercomplication ist wahrlich ein Prachtstück: Sie zeigt den New Yorker Nachthimmel über dem Central Park und ist nicht nur die teuerste Taschenuhr der Welt, sondern galt auch lange Zeit als die komplizierteste.

Die Taschenuhr Supercomplication besitzt 24 verschieden Funktionen und ist aus 920 Einzelteilen filigran zusammen gebaut. Zu den Komplikationen der Supercomplication Taschenuhr zählen:

  • Stunde, Minute, Sekunde
  • Tages des Monats und der Woche
  • Ewiger Kalender
  • Sternzeit
  • Mondphasen
  • Zeit des Sonnenaufgangs und des Sonnenuntergangs
  • Westminster Glockenspiel auf Knopfdruck
  • Alarm

Das Gewicht der Supercomplication Taschenuhr beträgt fast ein Pfund. Zu den Bauteilen gehören 430 Schrauben, 100 Räder, 120 Teile, die man entnehmen kann und ganze 70 Juwelen.

Die Geschichte hinter der Supercomplication Taschenuhr

Der Auftrag an den traditionellen Schweizer Uhrenhersteller Patek Philippe kam von einem wohlhabenden New Yorker Businessman namens Henry Graves Jr. Seine Familie besass die Supercomplication Taschenuhr recht lange Zeit. Ihre letzte Versteigerung war 1999 in New York für 11 Millionen Dollar. In Genf ersteigerte sich der neue anonyme Besitzer das Meisterwerk für rund 23,2 Millionen Franken oder 19,4 Millionen Euro.

Dahinter steht eine Entwicklung unter Kunstsammlern, die die Schweizer Uhrmacherkunst immer weiter aufwertet und sie mittlerweile mit Höhepunkten der Malerei gleichsetzt. Die Summe, die für die Supercomplication Taschenuhr in Genf hingeblättert wurde, würde auch für einen Picasso reichen. Dies ist nicht nur für wohlhabende Uhrenliebhaber, sondern auch als Kapitalanlage bzw. Vermögensanlage interessant.

Für die Supercomplication war eine Forschungszeit von drei Jahren notwendig und für die eigentliche Herstellung brauchte es dann noch einmal 5 Jahre.

Der Auftraggeber Graves wollte diese Taschenuhr, weil er sich mit dem Auto-Fabrikanten James Ward Packard einen Wettkampf der eitlen Art lieferte: Beide wollten die Uhr mit den meisten Komplikationen besitzen. Graves gewann.

Der aktuelle Besitzer liess sich bei der Versteigerung in Genf von einem Gesandten vertreten – natürlich möchte er nicht mit einer solchen Summe bzw. einem so leicht zu entwendenden Besitz identifiziert werden. Gegen Ende der Versteigerung stritten zwei elegante, aber geheimnisvolle Herren um die Taschenuhr Supercomplication.

Auch Henry Graves Jr. sorgte sich um die Sicherheit seiner Supercomplication und riet seiner Tochter, sie in einem Gewässer zu versenken. Diese kam der Aufforderung nicht nach, was auch gut ist: Das Prachtstück ist nämlich nicht wasserfest.


Weitere Taschenuhren von → Patek Philippe.


28. Juli 2018

Diese Danish Design Legenden verlieren nie ihren Reiz – Uhren von Arne Jacobsen

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Wie muss sie sein, die Wand- und Tischuhr, die die Zeit zum Besten gibt und sich gekonnt in das Konzept des Wohnraumes einbindet? Solche Uhren sind mehr als eine reine Zeitansage, sie werden als trendiges Wohnaccessoires angesehen, das mit zahlreichen Funktionen aufwarten kann. Für jedes Zimmer gibt es die passende Wanduhr, so viel ist sichergestellt. Vielleicht ist eine davon von Star-Designer Arne Jacobsen, der als Spezialist für die Gestaltung von klassischen Uhren gilt. Schließlich erfreuen sich die Designerklassiker noch immer großer Beliebtheit. Das moderne schnelle Zeitalter verlangt nach ästhetischen Schätzen, bei denen das Augenmerk auf bestimmte Funktionen gerichtet ist.

Diese Zeitmesser folgen dem  Funktionalismus  – Denn weniger ist mehr

Die Künstleruhren, die von Arne Jacobsen designt wurden, gelten als namhafte Marken, die ihren Wert nie verlieren. Sie sind klassisch schlicht in ihrer Erscheinung, gerade dieser Faktor macht sie bis zum heutigen Tage so populär. Denn die „dänisch Gestaltung“ gilt als unschlagbar. Sie ist weltweit bekannt und erntet gestern wie heute viel Anerkennung. Die Erfolgsgeschichte dieser Uhren hat sich der dänischen Kunst verschrieben und gilt seit vielen Jahrzehnten als die Errungenschaft. Das Unternehmen Rosendahl  hat die Design Rechte an diesen Uhren erworben. So erlebt das Danish Design seit dem Jahre 1939 immer wieder einen neuen Aufschwung.

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Was sind die Besonderheiten der Tisch- und Wanduhren von  Arne Jacobsen?

Es ist die perfekte Kombination von Qualität und Design. Sie gilt als Meilenstein dieser Uhrwerke. Der Architektur und Designer Arne Jacobsen galt als Revolutionär seiner Zeit und er verstand es – wie kein anderer – mit seinen Entwürfen die Welt zu begeistern. Sein einmaliger  Stil war sein Schlüssel zum Erfolg. Arne Jacobsen war es vergönnt, den Geschmack der breiten Menschheit zu treffen. Seine dezente und charismatische Gestaltung war dafür verantwortlich. So gelten die heutigen Uhren, die sich dem dänischen Uhrendesign anschließen, noch immer als begehrte Klassiker. Denn die Menschen werden nicht müde, das „dänische Design“ zu bewundern. Ein Jungdesigner mit viel Talent schaffte es, Erfolgsgeschichte mit seinem Können zu schreiben – Arne Jacobsen. Sein Design wurde vom Funktionalismus geleitet. Er war immer auf der Suche nach souveränen Lösungsmöglichkeiten, die den Menschen Erleichterung brachten.

Es war ihm ein Anliegen, neue Kreationen in das Leben zu bringen, die von Qualität und Langlebigkeit geprägt sind. Dabei stützte er sich auf das Wesentliche. Die klar angeordnete Formgestaltung seiner Uhren gilt als Markenzeichen. So sind seine Uhren mit einem einfachen weissen Ziffernblatt ausgestattet, auf dem eine schwarze Minuterie seinen Platz einnimmt. Die Gestaltung der Ziffern ist klar, sodass sie gut ablesbar sind. Auch die Zeiger der Uhren sind in kräftigen Farben gehalten, dies dient ebenso zur besseren Ablesbarkeit. Charakteristisch für die Tischuhren sind die geschwungenen Metallfüße. Zudem sind alle Tischuhren mit wichtigen aktualisierten Funktionen  ausgestattet. So hat sich die Uhrenkunst seiner Modelle bis heute bewahrt. Sie gilt als fester Bestandteil in der Welt des Uhrenfachhandels. Form und Funktion ergänzen seine Werke auf beeindruckende Weise.

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Wer war Arne Jacobsen?

Arne Jacobsen wurde im Jahre 1902 in Kopenhagen geboren. Einst sollte er ein goldenes Handwerk ergreifen, so lernte er Maurer. Erst nach Abschluss seiner Lehre wurde er Mitglied der Kunstakademie in Kopenhagen. Für seine künstlerischen Aktivitäten erhielt er bereits in jungen Jahren wichtige Auszeichnungen. Im Jahre 1932 begann das gemeinsame Schaffen mit Fritz Hansens. Sie haben die Möbelkunst für sich entdeckt und es wurde eine neue Serie von Stühlen und Sesseln entwickelt. Ging es um Uhren, so hat der Designer immer eng mit dem legendären Uhrmacher Lauritz Knudsen zusammengearbeitet. Im Jahre 1967 wurde dem Professor, der mittlerweile auf der Kunstakademie in Kopenhagen unterrichtete, der Industrie-Preis der Dänischen Gesellschaft für Industrielles Design verliehen. Nur ein Jahr später stand die Verleihung des International Design Awards an. Somit wurde der Kopenhagener vom American Institute of Interior Designers ausgezeichnet.

Dem Stardesigner ging es im Wesentlichen immer darum, Funktionalität, Design und Qualität miteinander zu vereinen. Egal, ob es sich um Möbel, Stoffe, Keramik oder Uhren handelte. Er hat mit seiner Schaffenskraft immer versucht, nach den Wünschen der Menschen zu gestalten. Er wollte immer das persönliche Ambiente mit gezielten Farben und Formen aufwerten und vertraute dabei auf eine hohe Funktionalität.

Alle seine Uhren basieren auf dem dänischen Uhrendesign und können auch online bestellt bestellt werden. Inspiriert vom renommierten und innovativen Arne Jacobsen und als Wohnaccessoire eine Errungenschaft.


Weitere Infos auf > Wikipedia


20. Januar 2018

Frederique Constant, Moritz Grossmann und Porsche Design verärgern den Fachhandel

Uhren Online kaufen

Unter dem Slogan „Exklusive Uhren direkt vom Hersteller“ wirbt der Online Uhrenhändler Chrono24 für die Brand Boutique Uhren der Hersteller Frederique Constant, Moritz Grossmann und Porsche Design. Die Uhrenhersteller verkaufen direkt via Chrono24 online und umgehen den Fachhandel, der die Marken bekannt gemacht und für dessen Service so weltweit garantiert wurde.

Bei Chrono24 werden gemäss eigenen Angaben rund 250’000 Uhren angeboten und 2015 wurden Uhren im Wert von ca. 700 Millionen € verkauft, ist also einer der grössten Uhrenhändler der Welt.

Nachdem schon Auguste Reymond, Balmain, Cartier, Diesel, Fossil, Jacques Lemans, Tag Heuer, Tissot, Swatch Uhren direkt in eigenen Online Shops anbieten und diverse Marken via Amazon direkt an die Endverbraucher verkauften, ist dies eine erneute Ohrfeige für den Uhren Fachhandel.

Im Moment verbieten die meisten Uhrenhersteller ihren autorisierten Händlern, ihre Uhren online zu verkaufen. Aber wie lange dauert es, bis genau diese Hersteller ihre Uhren selber online anbieten? Wo führt das nur hin?



Film Uhrentrends des Schweizer Bilanz



5. Januar 2018

Gleich zwei Überfälle auf Bijouterien in Basel

Innert kurzer Zeit sind in Basel zwei Bijouterie-Geschäfte überfallen worden. Nach den Tätern wird gefahndet:

Der erste Überfall ereignete sich um 15.30 Uhr in der Clarastrasse. Dort überfiel ein unbekannter, vermummter Mann den Bijouterieladen. Der Täter attackierte den Geschäftsinhaber unvermittelt mit einem Reizgasspray und verletzte ihn dabei leicht. Nach einem Gerangel habe er Schmuck rauben und aus dem Geschäft in Richtung Claragraben fliehen können…

Gesucht wird ein Mann heller Hautfarbe, zwischen 45 und 50 Jahre, 175-180 cm gross, ca. 70 kg schwer, schlanke Statur.

Nur Stunden später wurde ein zweites Bijouteriegeschäft überfallen, diesmal im Pfluggässlein, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstagmorgen mitteilte. Bei den Tätern handelt es sich um einen Mann und eine Frau, Auch sie griffen beim Betreten des Geschäfts um ca. 19 Uhr die Inhaberin mit Reizgasspray an, als diese gerade die Ladentüre abschliessen wollte. Die ältere Frau wurde zu Boden gedrückt und von der einen Person festgehalten, während die andere sich in der Auslage bediente. Das Räuberpaar flüchtete danach mit der Beute in unbekannte Richtung. Das Opfer musste mit diversen Verletzungen auf die Notfallstation gebracht werden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Gesucht werden eine Mann und eine Frau beide zwischen 25- und 30 Jahre und dunkelblonde Haare, sie werden als Osteuropäer beschrieben, die einen slawischen Dialekt sprachen.

Zusammenhang wird geprüft

Nach allen drei Tätern wird nun gefahndet. Die Parallelen zwischen den beiden, kurz aufeinanderfolgenden Überfällen auf Bijouteriegeschäfte werfen die Frage auf, ob es sich um eine Überfallserie handelt. Die Fahndungen der Polizei verlief bisher erfolglos.

Wer Hinweise hat, melde sich bei der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt. > www.polizeiticker.ch

> Überfälle auf Bijouterien in Basel


1. April 2014

Drei Uhrmacher aus der Region – und drei verschiedene Welten

Aus Basel und dem Baselbiet kommen drei Ausstellerder diesjährigen Baselworld.

Auch sie stellen sich auf die neusten Uhrentrends ein, doch die Umsetzung ist von Marke zu Marke wieder verschieden.


Nutzen der Messe

Die drei Hersteller könnten unterschiedlicher nicht sein. Zum einen gibt es Oris aus Hölstein, die teuerste Uhrenmarke der Region, angesiedelt im mittleren Preissegment mit Uhren zwischen 1’000 und 5’000 Franken. Grovana verkauft Uhren zwischen 300 und 700 Franken und dazwischen befindet sich die Zeno-Watch Basel. Neben den verschiedenen Preissegmenten haben die Firmen auch unterschiedliche Betriebsgrössen, weshalb sie von der Messe unterschiedlich profitieren. Für Oris sei das Event, wie eine Familienzusammenkunft: Es ist das einzige Mal im Jahr, bei dem sich weltweit alle Angestellten des Unternehmens treffen, wie Vizepräsident Rolf Studer von Oris gegenüber der bz sagte. Auch die Tenniker Grovana nimmt bereits seit 40 Jahren an der Messe teil. Für sie ist es die weltweit wichtigste Messe überhaupt.Obschon die kleine Zeno fast ein Fünftel ihres Jahresumsatzes an der Messe erzielt, stellt Felix Huber, Seniorchef der Basler Uhrenfirma, den Nutzen der Messe etwas infrage, da die Standmiete ihn fast 100’000 Franken koste. Er wisse nicht, ob sich die Teilnahme unter dem Strich rechnet. Auch beim Design unterscheiden sich die Uhrmacher, wie an den diesjährigen Kollektionen zu erkennen ist.

Uhrwerk ist nicht gleich Uhrwerk

Nicht nur beim Aussehen, auch am Herz, dem Uhrwerk, scheiden sich die Geister. Oris produziert ausschliesslich mechanische Uhren. Mit der diesjährigen Kollektion bringt sie sogar zum ersten Mal – seit der Abspaltung von der Swatch Group 1982 – eine Uhr mit eigenem mechanischem Uhrwerk auf den Markt.Dagegen verkaufen sich bei Zeno-Watch Basel die Uhren mit elektronischem Innenleben wieder besser, wie Felix Huber sagte. Vor allem in Asien stossen die etwas günstigeren Uhren auf eine grosse Nachfrage, während die Verkäufe von mechanischen
Uhren etwas ins Stocken geraten sind…

bz Artikel vom 25.03.2014, von Christoph Hirter Hirter